RHEINLAND-PFALZ – Queere Vielfalt – Zum Auftakt der CSD-Saison bekräftigen Sozialministerin Bätzing-Lichtenthäler und Queer-Beauftragte Anklam-Trapp: „Stonewall steht für Vielfalt, Respekt und gleiche Rechte“

RHEINLAND-PFALZ – Queere Vielfalt – Zum Auftakt der CSD-Saison bekräftigen Sozialministerin Bätzing-Lichtenthäler und Queer-Beauftragte Anklam-Trapp: „Stonewall steht für Vielfalt, Respekt und gleiche Rechte“

Mit dem Jahrestag der sogenannten Stonewall Riots beginnt traditionell die Christopher-Street-Day-(CSD)-Saison. Die Ereignisse in der New Yorker Christopher Street im Juni 1969 gelten als Wendepunkt der internationalen LSBTIN-Bewegung.

„Der Jahrestag der Stonewall Riots erinnert uns an die mutigen Menschen, die sich 1969 gegen Diskriminierung und Ausgrenzung gestellt und damit den Grundstein für viele Fortschritte gelegt haben“, erklärt Familienministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Auch heute erleben wir, dass queere Menschen Anfeindungen, Hass und Gewalt ausgesetzt sind. Umso wichtiger ist es, Haltung zu zeigen und sich für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft einzusetzen.“

Menschenrechte gelten für alle

Staatssekretärin und Landesbeauftragte für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Geschlechtsidentität Kathrin Anklam-Trapp erklärt: „Die Christopher Street Days stehen für Selbstbestimmung, Solidarität und dem gemeinsamen Einsatz für gleiche Rechte. Gerade in Zeiten, in denen queerfeindliche Einstellungen und Übergriffe wieder zunehmen, senden die CSDs eine wichtige Botschaft: Vielfalt gehört zu unserer Gesellschaft. Die CSD-Saison erinnert uns daran, dass Sichtbarkeit, Akzeptanz und gleiche Chancen weiterhin keine Selbstverständlichkeit sind. Ich freue mich als Queer-Beauftragte auf die CSD-Saison in Rheinland-Pfalz und werde gemeinsam mit Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler an mehreren Christopher Street Days im Land teilnehmen, um die Veranstaltungen und ihre wichtige Botschaft sichtbar zu unterstützen. In den kommenden Wochen und Monaten werden zahlreiche Veranstaltungen stattfinden, die für Vielfalt, Respekt und ein diskriminierungsfreies Zusammenleben werben.“

Aktionsplan „Rheinland-Pfalz unterm Regenbogen“

Mit dem Aktionsplan „Rheinland-Pfalz unterm Regenbogen“ unterstützt die Landesregierung den Einsatz für die Rechte und gesellschaftliche Teilhabe von LSBTIN-Menschen durch vielfältige Maßnahmen und Projekte. Dazu gehören die Förderung von Beratungs- und Unterstützungsangeboten, Präventionsarbeit sowie Maßnahmen zur Sensibilisierung und Aufklärung. Weitere Informationen zum Aktionsplan und zu den Angeboten des Landes finden sich unter www.regenbogen.rlp.de.

Für queere Menschen, die Gewalterfahrungen machen mussten, hat die Landesregierung die Fachberatungsstelle QUINT* in Mainz eingerichtet. Die Beratung findet nicht nur vor Ort, sondern auch telefonisch oder online statt: https://quint-beratung.de/. Übergriffe können zudem bei der Melde- und Dokumentationsstelle gemeldet werden: https://www.meldestelle-rlp.de/. Auch die Polizei Rheinland-Pfalz bietet mit einer zentralen sowie mehreren regionalen Ansprechstellen Unterstützung für queere Menschen an: https://www.polizei.rlp.de/service/as-lsbti.

 

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