HORHAUSEN – Gemeinsam auf dem Weg zu einer Nachbarschaftshilfe im Kirchspiel Horhausen
HORHAUSEN – Gemeinsam auf dem Weg zu einer Nachbarschaftshilfe im Kirchspiel Horhausen
Mitte Mai kamen Vertreterinnen und Vertreter der Ortsgemeinden des Kirchspiels Horhausen – Bürdenbach, Horhausen, Güllesheim, Krunkel-Epgert, Obersteinebach, Niedersteinebach, Pleckhausen und Willroth – im Kaplan-Dasbach-Haus erstmals zusammen, um sich über die Projektidee Nachbarschaftshilfe auszutauschen und die nächsten Schritte für den Aufbau eines ehrenamtlichen Unterstützungsnetzwerks auf den Weg zu bringen.
Wie können hilfebedürftige Menschen in ihrem gewohnten Umfeld besser unterstützt werden? Wie lässt sich das Miteinander in den Dörfern stärken und Einsamkeit entgegenwirken? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Projektidee einer „Nachbarschaftshilfe im Kirchspiel Horhausen“. Im Kaplan-Dasbach-Haus in Horhausen fiel nun der offizielle Startschuss für die gemeinsame Entwicklung des Vorhabens.
Auf Einladung von Ortsbürgermeister Thomas Schmidt sowie der beiden Projekt-Kümmerer Petra Eul-Orthen (Mitglied des Ortsgemeinderates Horhausen) und Rolf Schmidt-Markoski (Erster Beigeordneter der Ortsgemeinde Horhausen) trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Ortsgemeinden des Kirchspiels Horhausen im Kaplan-Dasbach-Haus, um über den Aufbau einer Nachbarschaftshilfe zu beraten. Unterstützt wurde das erste Arbeitstreffen von Annette Scholl von der Landesinitiative „Neue Nachbarschaften – engagiert zusammen leben in Rheinland-Pfalz“, die Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten vorstellte und fachliche Anregungen für die weitere Entwicklung gab. Seitens der Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld wird das Vorhaben von Mitarbeiterin Rebecca Seuser begleitet, die den Prozess organisatorisch unterstützt und als Ansprechpartnerin zur Verfügung steht.
Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Frage, wie Bürgerinnen und Bürger künftig unkompliziert Unterstützung im Alltag erhalten und gleichzeitig neue Formen des ehrenamtlichen Engagements geschaffen werden können. Denkbar sind beispielsweise Begleit- und Fahrdienste, Unterstützung bei Einkäufen oder kleinere Hilfen im Haushalt. Ziel ist es, Menschen jeden Alters zusammenzubringen, soziale Kontakte zu stärken und ein verlässliches Netzwerk gegenseitiger Hilfe im Kirchspiel aufzubauen.
Die Landesinitiative stellte erfolgreiche Praxisbeispiele sowie Fördermöglichkeiten für den Aufbau entsprechender Strukturen vor. Dabei wurde deutlich, dass eine funktionierende Nachbarschaftshilfe von engagierten Menschen vor Ort lebt und auf viele Schultern verteilt werden sollte.
Das Treffen markierte den Beginn eines gemeinsamen Entwicklungsprozesses. In den kommenden Monaten sollen weitere Gespräche stattfinden, interessierte Bürgerinnen und Bürger eingebunden und ein tragfähiges Konzept erarbeitet werden. Geplant ist zudem eine öffentliche Informationsveranstaltung, bei der die Projektidee vorgestellt und Mitwirkende für ein zukünftiges Kernteam gewonnen werden sollen.
Alle Beteiligten waren sich am Ende des Abends einig: Die Reise zu einer Nachbarschaftshilfe im Kirchspiel Horhausen hat begonnen – mit dem gemeinsamen Ziel, das Miteinander zu stärken und die Lebensqualität vor Ort nachhaltig zu fördern.

Foto: v.r.: Rolf Schmidt-Markowski, Erster Beigeordneter der Ortsgemeinde Horhausen und Projektverantwortlicher, Thomas Schmidt, Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Horhausen, Ludger Heßeler, Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Pleckhausen, Petra Eul-Orthen, Mitglied des Ortsgemeinderats Horhausen und Projektverantwortliche, Annette Scholl, Ansprechpartnerin der Landesinitiative „Neue Nachbarschaften“, Karl Kubba, Erster Beigeordneter der Ortsgemeinde Willroth, Thomas Schug, Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Krunkel-Epgert, Manfred Weißenfels, Erster Beigeordneter der Ortsgemeinde Pleckhausen,Thorsten Schmuck, Erster Beigeordneter der Ortsgemeinde Güllesheim, sowie Rebecca Seuser, Mitarbeiterin der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld.




















