Feuerwehr der Verbandsgemeinde ehrt langjährige Einsatzkräfte und begrüßt neue Mitglieder
Dienstversammlung 2026 in Flammersfeld mit Verpflichtungen, Beförderungen und Ehrungen
Flammersfeld. Neue Feuerwehrangehörige wurden verpflichtet, Einsatzkräfte befördert und langjährige Mitglieder geehrt: Bei der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld am Samstag, 24. Oktober 2026, im Bürgerhaus Flammersfeld standen die Menschen im Mittelpunkt, die sich ehrenamtlich für die Sicherheit der Bevölkerung engagieren. Bürgermeister Fred Jüngerich betonte die Bedeutung der Feuerwehr und hob die gute Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Feuerwehr hervor. Wehrleiter André Wollny blickte auf die Entwicklung der VG-Feuerwehr zurück und stellte anstehende Aufgaben vor.
642 Feuerwehrangehörige und 334 Einsätze
Die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde ist in neun Löschzügen organisiert. Ihr gehören 370 aktive Einsatzkräfte sowie 77 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung an. Hinzu kommen 144 Jugendliche in sieben Jugendfeuerwehren und 51 Kinder in zwei Bambinifeuerwehren. Insgesamt zählt die VG-Feuerwehr damit 642 Angehörige.
Im Jahr 2025 rückten die Einsatzkräfte zu 334 Einsätzen aus. Neben dem Einsatzgeschehen prägten Aus- und Fortbildungen, Übungsdienste sowie die weitere Zusammenarbeit und Spezialisierung der Einheiten die Arbeit. Auch organisatorische und technische Entwicklungen standen auf der Agenda. Dazu zählen die Installation eines Einsatzführungsdienstes für die VG, die Aufbauorganisation der Verpflegungseinheit und die Fertigstellung der Erweiterung am Feuerwehrhaus Neitersen.
Für die kommende Zeit sind unter anderem Fahrzeugauslieferungen für die Löschzüge Pleckhausen und Mehren, die Entwicklung eines Feuerwehrbedarfsplans, die Umsetzung des Konzepts für technische Hilfeleistung sowie der Aufbau einer Führungsstaffel vorgesehen. Auch die Gründung einer weiteren Jugendfeuerwehr am Standort Neitersen gehört zu den geplanten Vorhaben.
Bürgermeister betont Bedeutung des Ehrenamts
Bürgermeister Fred Jüngerich überbrachte die Grüße des Verbandsgemeinderates und unterstrich die Bedeutung der Feuerwehr für die Sicherheit der Bevölkerung. Brandschutz und allgemeine Hilfe seien wichtige kommunale Aufgaben, die ohne das ehrenamtliche Engagement der Einsatzkräfte nicht zu leisten wären. Dabei hob Jüngerich insbesondere das Zusammenspiel von Politik, Verwaltung und Feuerwehr hervor. Der gemeinsame Einsatz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und die Abstimmung bei Fragen der Ausstattung und Weiterentwicklung bildeten eine wichtige Grundlage für die Arbeit der Feuerwehr.
„Wir sind stolz darauf, dass unsere Löschzüge personell gut aufgestellt sind. Der Dreiklang aus Politik, Verwaltung und Feuerwehr funktioniert in unserer Verbandsgemeinde sehr gut. Wenn alle Beteiligten, so wie bei uns, konstruktiv zusammenarbeiten, können wir die notwendigen Entscheidungen treffen und unsere Feuerwehr bestmöglich unterstützen.“
Für die Ausstattung mit Fahrzeugen und Geräten bestehe in Rat und Verwaltung breiter Konsens. Nicht alle Vorschläge könnten unmittelbar erfüllt werden; die Verantwortlichen seien jedoch immer bestrebt, die Wehren bestmöglich auszustatten. So seien für künftige Fahrzeugbeschaffungen für den Brandschutz im Haushaltsentwurf 2027 eine Million Euro vorgesehen. Der Haushalt ist noch nicht beschlossen, diese Aufgabe obliegt zunächst noch den politischen Gremien in der Verbandsgemeinde.
18 Feuerwehrangehörige verpflichtet
Ein Schwerpunkt der Versammlung waren die Verpflichtungen. Insgesamt wurden 18 Feuerwehrangehörige verpflichtet. Darunter waren neue Anwärterinnen und Anwärter sowie bereits ausgebildete Kräfte, die in die VG-Feuerwehr wechseln und mit ihrem bisherigen Dienstgrad verpflichtet wurden.
Als Feuerwehrmann- oder Feuerwehrfrau-Anwärter wurden verpflichtet:
- Löschzug Altenkirchen: Pascal Pohl
- Löschzug Berod: Marlon Baba und Jan-Luca Pfeiffer
- Löschzug Flammersfeld: Henry Seifen
- Löschzug Horhausen: Vivien Kasprzak, Catrin Lorena Kluge, Maren Kluge-van der Ley und Thorben Walther
- Löschzug Mehren: Felix Pfeiffer und Finn Wojciechowski
- Löschzug Neitersen: Rebekka Schüler und Tobias Heidelbach
- Löschzug Oberlahr: Gerrit Kizinna
- Löschzug Pleckhausen: Tom Heck
Mit ihrem bisherigen Dienstgrad wurden außerdem Nicolai Ovsov (Oberfeuerwehrmann, Pleckhausen), Michael Stahlhofen (Hauptfeuerwehrmann, Altenkirchen), Niklas Kaczmarek (Hauptfeuerwehrmann, Pleckhausen) und Johannes Jünger (Brandmeister, Oberlahr) verpflichtet.
Beförderungen und Ernennung eines stellvertretenden Wehrführers
Beförderungen würdigen die absolvierte Ausbildung und die damit verbundenen Qualifikationen. Catrin Lorena Kluge und Thorben Walther aus dem Löschzug Horhausen sowie Rebekka Schüler aus dem Löschzug Neitersen wurden im Zusammenhang mit ihrer Verpflichtung zur Feuerwehrfrau beziehungsweise zum Feuerwehrmann befördert.
Weitere Beförderungen entfielen auf den Löschzug Neitersen:
- Feuerwehrmann: Tobias Heidelbach
- Oberfeuerwehrmänner: Alexander Krieger und Robin Kuschmann
- Hauptfeuerwehrmänner: Tim Bettgenhäuser und Marlon Sanner
- Löschmeister: Nils Weidner und Kevin Lindner
- Oberbrandmeister: Carlo Enßle und Benjamin Schmidt
Benjamin Schmidt wurde zudem zum stellvertretenden Wehrführer des Löschzugs Neitersen ernannt und vereidigt. Sebastian Oettgen, Wehrführer in Neitersen, wurde zum Hauptbrandmeister befördert.
Ehrungen für 15 und 25 Jahre Feuerwehrdienst
Bürgermeister Fred Jüngerich würdigte die langjährige ehrenamtliche Tätigkeit der ausgezeichneten Feuerwehrangehörigen. Über viele Jahre hinweg Verantwortung für die Allgemeinheit zu übernehmen und Menschen in Notlagen zur Seite zu stehen, sei nicht selbstverständlich. Auch wenn es im Feuerwehralltag schwierige Phasen gebe, hielten die Geehrten ihrem Dienst die Treue.
Für 15 Jahre Dienstzeit wurden ausgezeichnet:
- Löschzug Flammersfeld: Nils Höller und Steffan Port
- Löschzug Mehren: Lukas Pascal Schwarzbach
- Löschzug Pleckhausen: Jennifer Klein, Justin Frömgen, Niklas Meffert und Maurice Simon
Für 25 Jahre Dienstzeit erhielten folgende Feuerwehrangehörige eine Ehrung:
- Löschzug Altenkirchen: Florian Wannenmacher-Solbach und Christian Heisterkamp
- Löschzug Mehren: Florian Alexander Klein
- Löschzug Pleckhausen: Simon Friedel
- Löschzug Weyerbusch: Alexander Au
Die Ehrenzeichen überreichten Bürgermeister Fred Jüngerich, Wehrleiter André Wollny und der stellvertretende Wehrleiter Pascal Müller.
Mit Dankesurkunden wurden Roland Müller, langjähriger stellvertretender Wehrführer des Löschzugs Horhausen, und Michael Imhäuser, zuletzt stellvertretender Wehrleiter der Verbandsgemeinde, gewürdigt. Die Auszeichnungen galten ihrem Engagement in verantwortlichen Funktionen innerhalb der Feuerwehr.
Wehrleiter André Wollny betonte die Bedeutung des persönlichen Engagements und des Zusammenhalts innerhalb der Feuerwehr:
„Die Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehr lebt von den Menschen, die sich einbringen. Die Verpflichtungen, Beförderungen und Ehrungen zeigen, wie wichtig sowohl der Nachwuchs als auch die langjährige Erfahrung für unsere Feuerwehr sind.“
Ein besonderer Dank gilt auch Sophia Schug, der zuständigen Verwaltungsmitarbeiterin, die sich mit großem Engagement um die Organisation und Vorbereitung der Dienstversammlung gekümmert und damit wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hat.
Die Dienstversammlung verdeutlichte, wie wichtig das Zusammenspiel von engagierten Einsatzkräften, qualifizierter Aus- und Weiterbildung, verlässlicher Ausstattung und Nachwuchsarbeit für die Leistungsfähigkeit der VG-Feuerwehr ist. Mit den anstehenden Projekten und Beschaffungen sollen die Voraussetzungen für den Brandschutz und die allgemeine Hilfe in der Verbandsgemeinde weiterentwickelt werden.






Fotos: Rebecca Seuser / Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld
Quelle: Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen-Flammersfeld, Pressemitteilung vom 26. Oktober 2026.
















