WEISSENTHURM – Tempo im Blick – Sicherheit im Fokus
WEISSENTHURM – Tempo im Blick – Sicherheit im Fokus
Weißenthurm – Die Polizeiinspektion Andernach erreichten in der Vergangenheit vermehrt Bürgerbeschwerden hinsichtlich des Verhaltens einzelner Verkehrsteilnehmenden auf der B9 zwischen Koblenz und Andernach. Immer wieder wurde hier auch deutlich überhöhte Geschwindigkeiten kritisiert. Die Beschwerden der Bürger decken sich mit den Wahrnehmungen der Beamten.
Daher führten am Donnerstag, den 20.08.2026, Beamte der Polizeiinspektion Andernach im Zeitraum von 09:00 bis 14:30 Uhr zivile Geschwindigkeitskontrollen auf der B9 in Höhe Weißenthurm durch. Ziel war hierbei, die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu überwachen und dadurch die Verkehrssicherheit auf der vielbefahrenen B9 zu erhöhen.
Den Beamten fielen gleich mehrere Fahrzeugführende auf, die Geschwindigkeiten deutlich über den erlaubten 100 km/h fuhren. Ein Großteil der festgestellten Fahrzeuge konnte mit einer Geschwindigkeit von mehr als 130 km/h gemessen werden. Gleich zu Beginn der Messung konnte von den eingesetzten Beamten ein Schülertransport mit 126 km/h festgestellt und einer Kontrolle unterzogen werden. Schüler wurden zu diesem Zeitpunkt nicht transportiert. Dennoch erwartet den Fahrzeugführer ein Bußgeld von 150 Euro und ein Punkt im Fahreignungsregister.
An Mittag konnte ein Fahrzeugführer nach Abzug der Toleranz mit einer Geschwindigkeit von 131 km/h gemessen werden. Den Fahrer erwartet neben dem Eintrag ins Fahreignungsregister ein Bußgeld von 200 Euro.
„Geschwindigkeitsüberschreitungen sind kein Kavaliersdelikt“, so POR Martin Hoch. „Überhöhte Geschwindigkeit erhöht das Unfallrisiko und kann insbesondere auf stark frequentierten Straßen schwerwiegende Folgen haben. Geschwindigkeitskontrollen dienen daher nicht in erster Linie dem Ahnden von Verkehrsverstößen, sondern vor allem dem Schutz aller Verkehrsteilnehmenden. Die Polizei Andernach nimmt die Hinweise aus der Bevölkerung ernst und wird auch zukünftig dort kontrollieren, wo eine erhöhte Gefahrenlage besteht.“ Quelle: Polizei

















