STADT NEUWIED – Minski macht auch im Hochsommer Lust auf Kino
STADT NEUWIED – Minski macht auch im Hochsommer Lust auf Kino – August-Programm mit vier packenden Filmhighlights
Seit mehr als 20 Jahren hat sich der Mittwoch in Neuwied als Kinotag etabliert. Grund dafür ist das Programmkino „Minski“, das an jedem einzelnen Mittwochabend des Jahres einen Film zeigt, der von Programmgestalter Michael Mertes sorgfältig ausgewählt wurde. Die langjährige und erfolgreiche Kooperation zwischen Stadtjugendamt, vhs Neuwied und den Filmbetrieben Weiler wurde bereits vielfach ausgezeichnet und sorgt auch im August wieder für vier Sommerabende mit bester Kinounterhaltung.
Den Auftakt macht am Mittwoch, 5. August, das Historiendrama „Rose“. In den Wirren des Dreißigjährigen Krieges taucht ein vernarbter und humpelnder Soldat in einem protestantischen Dorf auf. Er behauptet, der Erbe eines verfallenen Guts zu sein und beansprucht den Hof für sich. Aus der Dorfgemeinschaft schlagen ihm Neid und Misstrauen entgegen. Das ist nicht unberechtigt, denn der Soldat hat ein Geheimnis.
Der Alltag als Schafhirte in der nordmazedonischen Pampa ist für den 15-jährigen Ahmet alles andere als aufregend. Um dem zu entfliehen, versenkt er sich in elektronischen Beats und träumt davon selbst Musik zu machen. Seinem Vater fehlt jedes Verständnis für Ahmets Leidenschaft, doch diese wird nur noch stärker, als er die gleichaltrige Aya kennenlernt und sich Hals über Kopf in sie verliebt. „DJ Ahmet“ läuft am Mittwoch, 12. August, im Minski.
Stefan Busch, der von allen in seinem Umfeld nur liebevoll „Buschi“ genannt wird, wurde mit dem Down-Syndrom geboren und lebt in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Obwohl er nie auch nur ein Wort spricht, ist Buschi eine tiefe Sehnsucht und eine Faszination für Wasser deutlich anzumerken. Bei einem Ausflug verlässt er heimlich seine Gruppe und schließt sich stattdessen japanischen Touristen an. „Der Frosch und das Wasser“ wird am Mittwoch, 19. August, im Kino Schauburg gezeigt.
John ist zwölf Jahre alt, als er plötzlich ausgeprägte Nerventicks entwickelt. Fortan muss er Spott und Ausgrenzung durch andere Kinder ertragen. Erst später erhält er die Diagnose Tourette-Syndrom. Auch 15 Jahre später kämpft er noch mit seiner Erkrankung und lebt zurückgezogen bei seiner Mutter. Als er zufällig auf seinen ehemaligen Klassenkameraden Murry und dessen Mutter Dottie trifft, ändert sich sein Leben schlagartig. Am Mittwoch, 26. August, zeigt das Minski „Verflucht normal“.
Jeden Mittwochabend öffnet sich um 20 Uhr der Vorhang im Kino Schauburg, Heddesdorfer Straße 84, für einen außergewöhnlichen Film im Rahmen des Programmkinos Minski. Kinokarten können über eine Online-Buchung zur Sitzplatzreservierung auf www.kinoneuwied.de erworben oder an der Abendkasse gekauft werden.





















