STADT ALTENKIRCHEN – Fahrradstraße in der Bahnhofstraße feierlich eingeweiht

STADT ALTENKIRCHEN – Fahrradstraße in der Bahnhofstraße feierlich eingeweiht – Fahrradfreunde trafen sich zur ersten offiziellen Fahrt auf der Fahrradstraße von Leuzbach bis zur Bahnhofstraße

Im Stadtbüro war die Präsentation zur Fahrradstraße in Altenkirchen gut vorbereitet. Stadtbürgermeister Ralf Lindenpütz hieß Besucher und Pressevertreter herzlich willkommen zur Information zur neuen Fahrradstraße! Die Stadt Altenkirchen setze damit ein deutliches Zeichen für nachhaltige Mobilität: In der Bahnhofstraße wurde die erste Fahrradstraße eingerichtet. Dieses Projekt markiere einen bedeutenden Schritt zur Unterstützung des Radverkehrs und soll den umweltfreundlichen Verkehr auf zwei Rädern langfristig stärken.

Im Juni 2023 wurde die Fußgängerzone für den Radverkehr geöffnet – ein wichtiger Schritt, um die Mobilität in der Stadt sicherer und komfortabler zu gestalten. 2026 wurde in der Wiedstraße ein Fahrradschutzstreifen eingerichtet, der unter anderem den Stadtteil Leuzbach besser mit der Innenstadt verbindet. Die Errichtung der Fahrradstraße in der Bahnhofstraße sei ein Teil des Engagements, den Radverkehr zu fördern und attraktiver zu machen. Dabei seien alle ein- und mehrspurigen Kraftfahrzeuge weiterhin zugelassen, müssen sich jedoch dem Radverkehr unterordnen und ihre Geschwindigkeit entsprechend anpassen.

Folgende Regeln gelten auf der Fahrradstraße: Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 30 km/h begrenzt.
Radfahrer dürfen weder behindert noch gefährdet werden. Kraftfahrzeuge müssen ihre Geschwindigkeit bei Bedarf weiter reduzieren. Fahrräder dürfen nebeneinander fahren. Gegenseitige Rücksichtnahme und ein faires Miteinander tragen zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei. Besondere Vorsicht sei bei den Autofahrern beim Öffnen von Fahrzeugtüren gegeben! Fußgänger müssen die Gehwege benutzen.

Stadtbürgermeister Lindenpütz freue sich, dass dieses Projekt vom Bundesministerium für Verkehr im Rahmen des Sonderprogramms „Stadt und Land“ gefördert wird. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt die Kreisstadt Altenkirchen mit einer Förderung von 75 % der zuwendungsfähigen Kosten. Gemeinsam setze man sich für eine lebenswerte und umweltfreundliche Stadt ein – Für Familien und alle Radfahrerinnen und Radfahrer.

Anschließend begab man sich auf die Straße, wo man für die traditionelle Durchtrennung des roten Bandes den Autoverkehr zur Pause bewegte. Die Scheren taten, nach kurzer Probe, ihren Dienst und zerschnitten das Band. Umgehend setzte sich eine Fahrradgruppe in Bewegung um mit dem „Drahtesel“, heute hochmoderne, teilweise motorisierte Edelfahrräder, eine Runde um den Adenauerplatz zu drehen.

In kleinen Gruppen fuhren die Radler schließlich noch bis in die Innenstadt, wo man sich auf dem Marktplatz traf. Auch Stadtbürgermeister Lindenpütz ließ es sich nicht nehmen sich auf das Fahrrad zu schwingen und sich zu den Anderen zu begeben. Dort hatte er zum Eisessen eingeladen. Am Rande des Geschehens fiel auf, dass es immer noch Personen gibt, die meinen, dass man auch ohne Fahrradhelm geschützt ist. Die schweren Unfälle mit Fahrrädern zeigen da etwas anderes auf. Fotos: Diana und Renate Wachow.

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