RHEINLAND-PFALZ – Gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Geschlechtsidentität Ministerrat beruft Staatssekretärin Kathrin Anklam-Trapp zur Landesbeauftragten für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Geschlechtsidentität
RHEINLAND-PFALZ – Gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Geschlechtsidentität Ministerrat beruft Staatssekretärin Kathrin Anklam-Trapp zur Landesbeauftragten für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Geschlechtsidentität
Der rheinland-pfälzische Ministerrat hat Staatssekretärin Kathrin Anklam-Trapp zur Landesbeauftragten für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Geschlechtsidentität berufen. Mit dieser Entscheidung stärkt die Landesregierung ihr Engagement für Akzeptanz, Vielfalt sowie die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans-, intergeschlechtlichen und nichtbinären Menschen (LSBTIN) in Rheinland-Pfalz.
„Der Einsatz für Akzeptanz, Schutz und Gleichstellung von LSBTIN-Personen ist fester Bestandteil unserer menschenrechtsorientierten Landespolitik“, erläuterte Sozial- und Familienministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Mit Kathrin Anklam-Trapp übernimmt eine Persönlichkeit diese Aufgabe, die über politische Erfahrung, Verlässlichkeit und eine enge Vernetzung im Land verfügt und das Themenfeld seit vielen Jahren gut kennt.“
Die neue Landesbeauftragte Anklam-Trapp bedankte sich für das Vertrauen: „Akzeptanz und Vielfalt sind Grundpfeiler eines respektvollen und demokratischen Zusammenlebens. Gemeinsam mit den Selbstvertretungsorganisationen und den zahlreichen engagierten Akteurinnen und Akteuren im Land möchte ich die wichtige Arbeit der Queer-Beauftragten im Land fortsetzen und dazu beitragen, dass LSBTIN-Menschen in Rheinland-Pfalz sicher, sichtbar und selbstverständlich leben können.“
Zugleich betonte sie die Bedeutung von Aufklärung und Information: „Vorurteile und feindseliges Verhalten entstehen häufig durch Unwissenheit oder Fehlinformationen. Deshalb sind Informations-, Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit zentrale Bestandteile meiner Tätigkeit. Der Landesaktionsplan ‚Rheinland-Pfalz unterm Regenbogen‘ bietet dafür einen bewährten Rahmen, um die verschiedenen Lebensrealitäten von LSBTIN-Menschen in den Blick zu nehmen und Akzeptanz nachhaltig zu fördern.“
Die Landesregierung unterstreicht mit der Berufung, dass die Akzeptanz von Vielfalt und die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen wesentliche Voraussetzungen für ein starkes demokratisches Gemeinwesen, gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein friedliches Miteinander sind.
Rheinland-Pfalz hat 2016 als erstes Bundesland das Amt einer Landesbeauftragten für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Geschlechtsidentität eingerichtet. Die Landesbeauftragte ist zentrale Ansprechperson für LSBTIN-Personen sowie für Verbände und Initiativen. Sie koordiniert die Maßnahmen der Landesregierung zur Förderung von Akzeptanz und Gleichstellung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Antidiskriminierungs- und Demokratiearbeit im Land.
Darüber hinaus arbeitet sie eng mit den Ressorts der Landesregierung, den Selbstvertretungsorganisationen sowie weiteren gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren zusammen. Zudem leitet sie den landesweiten Runden Tisch zur Umsetzung und Weiterentwicklung des Landesaktionsplans „Rheinland-Pfalz unterm Regenbogen“, der gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Partnern fortgeschrieben wird.



















