RHEINLAND-PFALZ – „Der Landesjugendbeirat ist eine wichtige Stimme für junge Menschen in Rheinland-Pfalz“
RHEINLAND-PFALZ – „Der Landesjugendbeirat ist eine wichtige Stimme für junge Menschen in Rheinland-Pfalz“ – Staatssekretärin Anklam-Trapp übergibt Ernennungsurkunden bei Landesjugendbeiratstagen
Mitdenken, mitreden, mitbestimmen: Dafür steht der Landesjugendbeirat Rheinland-Pfalz, der erste seiner Art bundesweit. Um Bilanz zu ziehen nach zwei erfolgreichen Jahren, die Übergabe an den neuen Landesjugendbeirat zu vollziehen und Inhalte zu besprechen, fanden am Samstag in Ludwigshafen die Landesjugendbeiratstage statt. Dort übergab Jugendstaatssekretärin Kathrin Anklam-Trapp Dankesbriefe für die ausscheidenden und die Ernennungsurkunden für die neuen Mitglieder. Diese werden am Montag auch bei Jugendministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, die am Samstag parallel den CSD in Koblenz besuchte, zum Austausch zu Gast sein.
Anklam-Trapp: „Gezeigt, dass Beteiligung konkrete Veränderung anstößt“
Anklam-Trapp betonte in ihrer Rede: „Der Landesjugendbeirat ist eine wichtige Stimme für junge Menschen in Rheinland-Pfalz. Ich freue mich darauf, die gute Zusammenarbeit fortzuführen und gemeinsam weitere Impulse für eine jugendgerechte Politik zu setzen.“ Die Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. Und sie bekräftigte: „Der Landesjugendbeirat hat die Perspektive junger Menschen als wichtige Stimme in den Mittelpunkt gerückt. Die jungen Menschen haben gezeigt, dass Beteiligung konkrete Veränderung anstößt. Der Landesjugendbeirat ist aus der politischen Landschaft in Rheinland-Pfalz nicht wegzudenken. Beteiligung ist kein Projekt, sondern muss dauerhaft verankert sein.“
Im vergangenen Jahr hatte sich der Landesjugendbeirat unter anderem für Kinder- und Jugendrechte eingesetzt und mit dem Jugendministerium seine Kinder- und Jugendrechtecharta vorgestellt. Deren Umsetzung soll weiter vorangetrieben werden. Wichtige Eingaben an die Landesregierung behandelten Themen beispielsweise zur Ausgestaltung der Wehrpflicht oder zur psychosozialen Versorgung junger Menschen.
Hintergrund
Der Landesjugendbeirat wurde am 5. Juli 2024 gegründet. Er setzt sich aus 18 Mitgliedern zusammen. Davon werden zwölf Mitglieder entsandt durch die Jugendinteressensvertretungen (Jugendvertretung RLP, Landesjugendring, Landesjugendhilferat, Sportjugend RLP, Landesschülerinnenvertretung RLP und Medienebene). Die anderen sechs Mitglieder werden durch ein Interessensbekundungsverfahren als „Freie Mitglieder“ gewählt. Die Stärke des Landesjugendbeirats liegt in seiner Vielfalt: Unterschiedliche Regionen, Hintergründe und Lebensrealitäten fließen in die Arbeit ein und bereichern die politischen Diskussionen.

















