RHEINLAND-PFALZ – Arbeitslosigkeit im Juni unverändert – Neuer Aufruf für Arbeitsmarktprojekte startet am 13. Juli 2026
RHEINLAND-PFALZ – Arbeitslosigkeit im Juni unverändert – Neuer Aufruf für Arbeitsmarktprojekte startet am 13. Juli 2026
Die Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz war im Juni im Vergleich zum Vormonat nahezu unverändert. Wie aus der Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktzahlen hervorgeht, waren in diesem Monat in Rheinland-Pfalz insgesamt 126.849 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 272 mehr als im Mai und 2.182 mehr als im Juni des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote lag wie im Vormonat bei 5,5 Prozent. Im Juni des Vorjahres lag sie bei 5,4 Prozent. Rheinland-Pfalz hat damit weiterhin die drittniedrigste Arbeitslosenquote im Ländervergleich.
Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler erklärte: „Die vergleichsweise gute Arbeitslosenquote darf nicht über die weiterhin bestehenden Herausforderungen am Arbeitsmarkt hinwegtäuschen. Wirtschaftliche Unsicherheiten, struktureller Wandel sowie demografische Veränderungen wirken sich spürbar auf Unternehmen und Beschäftigte aus. Eine moderne Arbeitsmarktpolitik muss deshalb Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen verlässlich Perspektiven eröffnen.“
Vor diesem Hintergrund kündigte die Ministerin einen großen neuen Aufruf des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) für arbeitsmarktpolitische Projekte in Rheinland-Pfalz an. Der Aufruf startet am 13. Juli 2026. „Mit dem neuen Aufruf werden bestehende Förderansätze für eine neue Projektphase geöffnet. Ziel ist es, Beschäftigungsfähigkeit zu stärken, Übergänge zu begleiten und Teilhabe am Arbeitsmarkt zu sichern“, so die Arbeitsministerin weiter. „Im engen Austausch mit unseren Partnerinnen und Partnern schaffen wir mit unserer Arbeitsmarktpolitik passgenaue Angebote für unterschiedliche Lebenslagen und stärken so die Chancen auf nachhaltige Beschäftigung.“
Unterstützung entlang zentraler Übergänge im Arbeitsleben.
Kommunen können mit dem Förderansatz „Jugendberufsagenturen Plus“ die Zusammenarbeit von Arbeitsagenturen, Jobcentern, Jugendhilfe und Schulen rechtskreisübergreifend ausbauen.
Das Programm „JobAction“ unterstützt Jugendliche mit Vermittlungshemmnissen beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf durch motivierende Projektarbeit.
Das Programm „Transformationsbegleitung“ bietet Beschäftigten individuelles Coaching auf Grundlage einer Kompetenz- und Arbeitsplatzanalyse und begleitet berufliche Veränderungsprozesse.
Zur Fachkräftesicherung werden die Förderansätze „Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen“ und „Assistierte Ausbildung in der Krankenpflegehilfe“ umgesetzt.
Die „Beratungsstellen Neue Chancen+“ unterstützen Frauen bei allen Fragen rund um ihren Wiedereinstieg oder ihre berufliche Neuorientierung durch persönliche Beratung.
Die Förderansätze „Bedarfsgemeinschaftscoaching“, „Perspektiven eröffnen Plus“ und „Frauen aktiv in die Zukunft“ richten sich an Menschen im SGB II-Leistungsbezug und unterstützen den Aufbau beruflicher Kompetenzen sowie die Integration ins Erwerbsleben.

















