HORHAUSEN – Präventionstheater „Alkohölle“ sensibilisiert Schülerinnen und Schüler der IGS Horhausen
HORHAUSEN – Präventionstheater „Alkohölle“ sensibilisiert Schülerinnen und Schüler der IGS Horhausen
Mit dem eindrucksvollen Präventionstheaterstück „Alkohölle“ gastierte das Theaterspiel Witten an der IGS Horhausen. Die Veranstaltung fand im Rahmen eines Projekts des Regionalen Arbeitskreises Suchtprävention (RAK) in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendschutz der Kreisverwaltung sowie der Schulsozialarbeit statt.
Das Theaterstück erzählt die bewegende Geschichte der Jugendlichen Lena und setzt sich eindrucksvoll mit den Themen Alkoholkonsum, Sucht, familiäre Belastungen und Eigenverantwortung auseinander. Die lebensnahe Inszenierung macht deutlich, welche Auswirkungen Alkoholmissbrauch nicht nur auf Betroffene, sondern auch auf deren Familien und soziales Umfeld haben kann. Mit einer Mischung aus Schauspiel, Emotionen und Humor gelang es den Darstellenden, die Jugendlichen zu fesseln und zum Nachdenken anzuregen.
Im Anschluss an die Aufführung fand eine gemeinsame Nachbesprechung statt. Neben den Schauspielenden standen Gerhard Weyer, ehemals selbst alkoholabhängig, und Ellen Weyer (Freundeskreis Westerwald, Verein für Suchtkrankenhilfe) den Schülerinnen und Schülern für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Die persönlichen Erfahrungen von Gerhard Weier verliehen den Inhalten des Theaterstücks eine besondere Authentizität und machten deutlich, dass Sucht jeden Menschen treffen kann – und der Weg aus der Abhängigkeit möglich ist.
Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, offen Fragen zu stellen und mit den Beteiligten ins Gespräch zu kommen. Die Kombination aus Theateraufführung und persönlichem Austausch machte die Veranstaltung zu einem nachhaltigen Erlebnis und hinterließ bei vielen einen bleibenden Eindruck.
Die Organisatoren des Regionalen Arbeitskreises Suchtprävention ziehen ein durchweg positives Fazit: Das gemeinsame Projekt zeigte, wie wirkungsvoll Präventionsarbeit sein kann, wenn sie Jugendliche emotional erreicht und Raum für persönliche Begegnungen schafft.




















