Gestohlener Vereinsbus des VfB Linz wieder aufgetaucht – 17-Jähriger nach Verfolgungsfahrt festgenommen
Linz/Andernach. Der vor wenigen Tagen beim VfB Linz gestohlene Vereinsbus ist wieder aufgetaucht. Ein Zeugenhinweis führte die Polizei am späten Donnerstagabend, 29. Oktober, nach Mülheim-Kärlich. Dort entdeckten Beamte das Fahrzeug, dessen Fahrer sich jedoch einer Kontrolle entzog. Nach einer Verfolgungsfahrt bis Andernach-Miesenheim wurde ein 17-Jähriger festgenommen. Eine zweite Person konnte zunächst flüchten.
Der Vereinsbus war in der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober bei einem Einbruch in das Vereinsheim des VfB Linz am Kaiserberg-Stadion gestohlen worden. Die Täter hatten mehrere Türen eingetreten, die Räume verwüstet und Fahrzeugschlüssel entwendet. Anschließend verschwand ein weißer Opel-Kastenwagen mit dem Vereinslogo und mehreren Werbeaufdrucken.
Am Donnerstagabend gegen 22.42 Uhr meldete ein Zeuge den gestohlenen Bus in der Industriestraße in Mülheim-Kärlich. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein. Beamte der Polizeiinspektion Andernach konnten das Fahrzeug kurz darauf ausfindig machen.
Doch der Fahrer ignorierte die Anhaltezeichen und flüchtete zunächst über die B9 in Richtung Andernach. Die Verfolgung führte anschließend unter anderem über Feldwege, bis der Wagen schließlich in einer Sackgasse in Andernach-Miesenheim zum Stehen kam.
Beide Insassen verließen das Fahrzeug und flüchteten zu Fuß in angrenzende Hecken. Die Beamten entdeckten wenig später einen 17-Jährigen, der sich in einem Gebüsch versteckt hielt, und nahmen ihn fest.
Der Vereinsbus wurde sichergestellt. Zur zweiten flüchtigen Person konnte die Polizei nach eigenen Angaben bereits konkrete Hinweise gewinnen. Gegen die Beteiligten wurden Strafverfahren eingeleitet.
Ob der festgenommene Jugendliche auch an dem ursprünglichen Einbruch in das Vereinsheim beteiligt war, geht aus der Polizeimitteilung nicht hervor.
Quelle: Polizeidirektion Koblenz, Pressemitteilung vom 30. Oktober 2026; Polizeidirektion Neuwied/Rhein, Pressemitteilung vom 25. Oktober 2026.
















