Ausstellung „Betriebsgeräusche der Seele“ bis zum 4. April
ALTENKIRCHEN – Ausstellung „Betriebsgeräusche der Seele“ von Friedhelm Zöllner in Kreisverwaltung und Volkshochschule läuft bis 4. April –
Mit einer außerordentlich gut besuchten Vernissage wurde die Ausstellung von Landrat Lieber erörtert. Eva Zöllner und Stefan Kohmann aus Hamburg brachten drei sehr gelungene Musikstücke zur Aufführung, die sehr passend auf das Ausstellungsthema „Betriebsgeräusche der Seele“ abgestimmt waren und beim Publikum viel Anklang fanden. Volker Vieregg verstand es, in einem anregenden Interview Friedhelm Zöllner zu interessanten Interpretationen seiner Werke anzuregen. Dabei kamen die vielen Collagen, die unterschiedlichen Materialien, etliche ausdrücklich politische Bilder und die aktuell geschaffenen Skulpturen zur Sprache.
140 Bilder und Skulpturen des Oberisener Künstlers sind sowohl in den Fluren der Kreisverwaltung als auch in der Kreisvolkshochschule Altenkirchen zu sehen. Sie dokumentieren seine Liebe für Farben auf Leinwand und Seide. Dazu kam Friedhelm Zöllner über seine leidenschaftliche Verbindung zu Frankreich. Das Land, seine Landschaft und Lebensgewohnheiten inspirierten ihn kreativ zu sein: zum Schreiben und zur Malerei, insbesondere der Seidenmalerei.
Er steht in ständigem kreativem Dialog mit sich und seiner Umwelt. Er bezeichnet den Sinn seines Schaffens als „suchende Übertragung von Wahrnehmungen in naive optische Codes“. Vor allem sein globaler Blick auf die Elemente spiegelt sich in vielfältiger Weise in seinen Darstellungen, plastischen Elementen, Collagen und Skulpturen wieder. Der Betrachter wird in einen strukturierenden Dialog mit den Farben und Formen einbezogen. Die Motive seiner Bilder findet Zöllner im Alltag. Gegenständliches und Abstraktes wird mit lebhaften Farben und oft in groben Formen dargestellt. Ausstellungsexponate können für einen guten Zweck erworben werden. Der Erlös geht auf ein Spendenkonto beim DRK für einen Jungen aus dem Kreis Altenkirchen, der infolge eines tragischen Unfalls schwerbehindert und auf kostenintensive Hilfe angewiesen ist.
Für interessierte Personen oder -gruppen bietet Friedhelm Zöllner eine Besuchsbegleitung der Ausstellung nach Anmeldung unter Telefon: 02686 988204 oder per Email unter friedhelm.zoellner@freenet.de an. Eine Sonderführung bietet der Künstler am Samstag, dem 29. März von 14 bis 17:00 Uhr an. Ansonsten ist die Ausstellung montags bis mittwochs von 7.30 bis 17.30 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 18.00 Uhr und freitags von 7.30 bis 13 Uhr geöffnet für Besucher geöffnet. (frz) Fotos: Wachow

























