BIRKEN-HONIGSESSEN – Demeter-Hofs Schützenkamp bei Birken-Honigsessen

BIRKEN-HONIGSESSEN – Demeter-Hofs Schützenkamp bei Birken-Honigsessen

Die Betreiber des Demeter-Hofs Schützenkamp bei Birken-Honigsessen sind zufrieden mit dem Andrang beim Fest zum Start in die neue Erntesaison: „Wir konnten rund 150 Besucherinnen und Besucher willkommen heißen“, so die Betreiber Meike Schlosser-Müller und Sebastian Müller. Seit sechs Jahren hat sich das hoch motivierte Duo der solidarischen Landwirtschaft, kurz Solawi, verschrieben. Bedeutet: man bietet seine streng biologisch erzeugten Produkte nicht über den Handel an sondern beliefert die rund 140 Anteilseigner mit individuell gefüllten Obst- und Gemüsekisten. Dabei kann sich das Angebot wirklich sehen lassen, wovon sich die Gäste bei einem Rundgang über die Beete, Felder und durch das riesige Gewächshaus selbst überzeugten. Meike Schlosser-Müller und Sebastian Müller hatten dabei viele Fragen zu beantworten. Staunen herrschte beispielsweise über die Festellung „Wir verfügen über gut 80 verschiedene Gemüsesorten und alljährlich kommen neue dazu“. Eine intensive Bewirtschaftung gibt es nicht und auch der Dünger ist voll biologisch. Heisst auf der Kehrseite: Körperliche Betätigung ist Trumpf, was den Müllers und ihren Mitstreitern aber offensichtlich auch noch Freude macht. Beim Hoffest kamen vor allem die Tiere bei den jüngeren Besuchern bestens an. So unter anderem die Ziegen, Schafe, Gänse und Puten. Dazu lockte ein breites Angebot an Leckereien verschiedener Art, vieles davon gespendet oder aus eigener Herstellung: Brot, fein gewürzte Butter, Honig oder Salatplatten. Auch konnten sich die Kinder schminken lassen oder erfreuten sich an Schmetterlingen aus Märchenwolle. Am frühen Abend servierten die Schützenkamper Stockbrot vom Holzkohlengrill. Natürlich gab es auch ein Kulturprogramm vom Feinsten.

„Frau Kunze und die erste Klasse“, bekannt von vielen Auftritten beim Jahrmarkt der katholischen Jugend Wissen, hatte jede Menge von altbekannten oder auch neuen Hits im Repertoire. Die Sängerin und ihre drei ebenso musikalischen Instrumentalisten konnten sich anschliessend über den verdienten Applaus freuen und kamen nicht ohne einige Zugaben von der Bühne. (bt) Fotos: Bernhard Theis

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