REGION – Information zum geplanten Windpark Sechsmorgen
REGION – Information zum geplanten Windpark Sechsmorgen
Mit der Auftaktveranstaltung am 12. November 2025 haben die Westerwald/Sieg-Energie GmbH & Co. KG (WSE) gemeinsam mit dem Projektierer EAM Natur Energie GmbH (EAM) erstmals die Planungen für einen möglichen Windpark in der Verbandsgemeinde Wissen vorgestellt.
Der offene Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern wurde anschließend am 27. Februar 2026 in einer weiteren Informationsveranstaltung unter externer Moderation fortgeführt.
Die WSE und ihre Gesellschafter, die Verbandsgemeinden sowie die EAM legten großen Wert darauf, die Bürger frühzeitig und transparent in den Prozess einzubinden, auch ohne Gewissheit über die Realisierbarkeit der Anlagen.
Bei beiden Veranstaltungen wurde darauf hingewiesen, dass die Ergebnisse der Windhöffigkeitsprüfung und der Artenschutzgutachten erst im Frühjahr beziehungsweise Sommer 2026 vorliegen. Erst dann lässt sich beurteilen, ob die Anlagen wirtschaftlich sind.
Inzwischen konnten die Ergebnisse der Windmessungen umfassend ausgewertet und analysiert werden. Im Zuge dieser Untersuchungen ist die EAM zu dem Ergebnis gekommen, dass eine wirtschaftliche Umsetzung nicht gewährleistet werden kann.
Als kommunal getragenes Unternehmen sieht sich die WSE gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern in besonderer Verantwortung. Die Realisierung und der Betrieb eines potenziell unwirtschaftlichen Windparks wären daher nicht vertretbar.
Vor diesem Hintergrund verfolgt die WSE derzeit keine weiteren Planungen zur Umsetzung des Projekts Windpark Sechsmorgen.
Dieser Entscheidung gingen zahlreiche Gespräche und intensive Abstimmungen voraus. Der geplante Windpark hätte einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten sowie die regionale Energieversorgung und Energieunabhängigkeit, insbesondere in der Verbandsgemeinde Wissen, nachhaltig stärken können.
Das Gebiet ist im regionalen Raumordnungsplan der Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald überwiegend als Vorranggebiet für Windkraft ausgewiesen und zählt zu den wenigen Flächen im Landkreis Altenkirchen, die planungsrechtlich für Windkraftanlagen vorgesehen sind. Die Flächen eigneten sich grundsätzlich, weshalb die Vorprüfungen durchgeführt wurden. Die Details konnten zuvor nicht eingeschätzt werden. Die Kosten für die Vorprüfungen trug die EAM; Finanzmittel der Kommunen wurden hierfür nicht aufgewendet.
Auch künftig setzt die WSE bei ihren Projekten auf Transparenz und eine frühzeitige Einbindung der Öffentlichkeit. Weitere Informationen zu aktuellen und zukünftigen Projekten finden Sie unter www.westerwald-sieg-energie.de.


















