KREIS NEUWIED – Drei verdiente Frauen mit dem Johanna Löwenherzpreis ausgezeichnet
KREIS NEUWIED – Drei verdiente Frauen mit dem Johanna Löwenherzpreis ausgezeichnet
Die Stiftung der in der Region geborenen und im Kreis Neuwied aufgewachsenen Jüdischen Stifterin Johanna Löwenherz kann seit mehr als vier Jahrzehnten mit einer Urkunde einer Medaille und einem Scheck in einer Feierstunde Frauen auszeichnen, die sich vielfältig in ihrem Leben engagieren. Im Zweijahrestakt lädt der Landrat zu diesem Zweck ins Röntgenmuseum ein, um den Preis zu vergeben. Diesmal waren es drei Frauen aus dem Kreis Neuwied. Als Erste wurde nach der Begrüßung durch den Landrat die Waldbreitbacher Ordensfrau Sr Edith Maria von der Geschäftsführerin der Stiftung Daniela Kiefer vorgestellt. Die Ordensfrau, die mit 22 Jahren bei den Franziskanerinnen in Waldbreitbach eingetreten ist, war 12 Jahre Generaloberin und setzt sich in der Katholischen Kirche für die Frauen im Amt seit vielen Jahren ein. Sie bildet Diakoninnen aus, obwohl die Chancen, dass diese in absehbarer Zeit ein Amt bekommen, noch recht gering sind. Die zweite Preisträgerin kommt aus einer zweiten Wiedtal Gemeinde. In Rossbach aufgewachsen, versucht die 1988 geborene promovierte Sozialwissenschaftlerin Dr. Julia Reuschenbach mutig und engagiert, Politik den Menschen begreifbar und verständlich zumachen. Damit bereichert sie öffentliche Debatten und versucht demokratische Werte zu fördern und zu erhalten. Die dritte Preisträgerin, Nicole Werner, kommt ebenfalls aus dem Wiedtal und ist die erste Feuerwehrfrau in der VG Asbach. Die Mutter einer Tochter hat mit ihrem Vater und Großvater beste Vorbilder in der Feuerwehr gehabt und bildet als Gruppenführerin heute in Neustadt die Jugendfeuerwehr aus. Nach Preisverleihung, einem musikalischen Beitrag vom Ruth Zimmerman-Trio und einem gemeinsamen Foto feierten die Gäste aus Familie, Freunden, Weggefährten, ehemaligen Preisträgern und allerlei politischer Prominenz im Foyer bei Fingerfood und Wein bis in die Abendstunden mit den Preisträgerinnen. In der Kreisverwaltung und bei der Stiftung freut man sich nun auf die nächste Preisverleihung, die zum 50. Mal in zwei Jahren stattfinden soll. (mabe) Fotos: Marlies Becker























