RHEINLAND-PFALZ – Nähe, die verbindet – Strukturen, die tragen: Rheinland-Pfalz startet neue Sozialraumprojekte für ein gutes Leben im Alter
RHEINLAND-PFALZ – Nähe, die verbindet – Strukturen, die tragen: Rheinland-Pfalz startet neue Sozialraumprojekte für ein gutes Leben im Alter
Am 1. April feiert Rheinland-Pfalz den Tag der älteren Generation, einen bundesweiten Aktionstag, der die Leistungen, Potenziale und Lebensrealitäten älterer Menschen in den Mittelpunkt rückt. Anlässlich dieses Tages hebt Dr. Denis Alt, Staatssekretär im Sozialministerium Rheinland-Pfalz hervor, wie wichtig Gemeinschaft und Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben zu Hause sind: „Nachbarschaft, Begegnungsorte und passgenaue Unterstützung sind entscheidend, damit Menschen auch im Alter aktiv, sicher und eingebunden leben können.“
Unter dem Motto „Nähe, die verbindet – Strukturen, die tragen“ verfolgt Rheinland-Pfalz eine Senioren- und Pflegepolitik, die bewährte Angebote mit neuen Ansätzen verbindet: Programme wie Gemeindeschwesterplus oder die Beratung der Pflegestützpunkte bleiben dabei zentrale Bausteine und werden gezielt weiterentwickelt, um ältere Menschen weiterhin verlässlich zu unterstützen.
Neue Sozialraumprojekte in Modellregionen
Um die bestehenden Strukturen noch wirksamer zu machen, erprobt das Sozialministerium in den Modellregionen Landkreis Germersheim und Stadt Landau in diesem Jahr einen neuen Ansatz. Sozialraumlandkarten, Ortsbegehungen und Sozialraumanalysen sollen helfen, Quartiere und Nahräume zu definieren und dadurch die regionale Seniorenarbeit und Pflegestrukturplanung gezielt zu verbessern.
Lokaler Werkzeugkoffer „Daheim und Füreinander“
Zusätzlich stellt der Werkzeugkoffer „Daheim und Füreinander“ Förderprogramme für ehrenamtliche Projekte, digitale Hilfen und Maßnahmen gegen Einsamkeit bereit. Ziel ist es, die Gründungsphase solcher Initiativen zu erleichtern und die Gemeinschaft vor Ort zu stärken.
Unterstützung beim Umgang mit der elektronischen Patientenakte
Auch die digitale Teilhabe älterer Menschen bleibt ein zentrales Thema: Landesweit stehen über 700 Digital-Botschafterinnen und -Botschafter bereit, um zu beraten. 150 von ihnen sind speziell geschult, um ältere Menschen beim Umgang mit Anwendungen wie der elektronischen Patientenakte zu unterstützen.
Demenzstrategie 2025 – 2030
Darüber hinaus bereitet sich Rheinland-Pfalz aktiv auf die wachsende Herausforderung des demografischen Wandels vor: Mit der „Demenzstrategie 2025 – 2030“ unterstützt das Land Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, stärkt regionale Versorgungs- und Betreuungsstrukturen, baut Beratungsangebote aus und qualifiziert Fachkräfte sowie Angehörige, damit ein möglichst selbstbestimmtes Leben in der Gemeinschaft möglich bleibt.
Abschließend erklärt Staatssekretär Dr. Alt: „Ein gutes Leben im Alter gelingt am besten, wenn Menschen in ihrer Nachbarschaft eingebunden sind, passende Unterstützung erhalten und Gemeinschaft spüren – genau dafür setzen wir mit unseren Projekten in Rheinland-Pfalz an.“
















