INGELBACH – IHK-Beiratssitzung Altenkirchen – Regionale Wirtschaft fordert klare Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
INGELBACH – IHK-Beiratssitzung Altenkirchen – Regionale Wirtschaft fordert klare Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
Die IHK‑Regionalbeiratssitzung in Altenkirchen hat deutlich gemacht, dass die regionale Wirtschaft mit strukturellen Rückständen, Fachkräftemangel und Unsicherheiten im internationalen Handel kämpft. Vor diesem Hintergrund erneuerten die Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Wirtschaft ihre zentralen Erwartungen an die neue Landesregierung. Sie betonten, dass vor allem ein konsequenter Bürokratieabbau, schnellere und digitalisierte Verwaltungsprozesse, gezielte Investitionen in Infrastruktur und Gewerbeflächen sowie verlässliche und wettbewerbsfähige Energiepreise notwendig sind, um die Unternehmen im Landkreis zu stärken. Auch Maßnahmen zur Fachkräftesicherung sowie unbürokratische, zügige Förderverfahren seien entscheidend, damit Betriebe weiterhin investieren und am Standort wachsen können.
Im Rahmen der Sitzung traf sich der IHK‑Regionalbeirat Altenkirchen bei der Firma Karl Georg GmbH in Ingelbach, um die wirtschaftliche Lage im Landkreis zu erörtern und die genannten Forderungen der regionalen Wirtschaft im Hinblick auf die Landtagswahl noch einmal zu konkretisieren.
Strukturelle Rückstände und Fachkräftemangel als zentrale Themen
Lars Kober, Leiter der Wirtschaftsförderung des Kreises Altenkirchen, hob hervor, dass der Landkreis Altenkirchen im Vergleich zu benachbarten Regionen strukturelle Rückstände aufweist. Diese erschweren eine positive wirtschaftliche Entwicklung und machen den Handlungsbedarf besonders deutlich. Besonders im Fokus standen Themen wie Bürokratieabbau, die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen, notwendige Infrastrukturinvestitionen, schnelle Förderverfahren und die Sicherung von Fachkräften.
Unsicherheiten im internationalen Handel
Andrea Wedig, Teamleiterin Außenwirtschaft/International der IHK Koblenz, sprach zudem die wachsenden Unsicherheiten im internationalen Handel an. Insbesondere die geplanten bzw. bereits diskutierten US‑Importzölle sowie mögliche EU‑Gegenmaßnahmen schaffen zusätzliche Herausforderungen für exportorientierte Unternehmen.
Klare Erwartungen der Wirtschaft
„Die Region braucht jetzt vor allem einen spürbaren Bürokratieabbau. Nur wenn Verfahren einfacher und Entscheidungen schneller getroffen werden, können unsere Unternehmen investieren und Arbeitsplätze sichern. Dafür erwarten wir von der neuen Landesregierung klare Prioritäten“, sagte IHK‑Vizepräsident Thomas Bellersheim abschließend. Alle Teilnehmenden betonten, dass die strukturelle Weiterentwicklung des Landkreises einen klaren politischen Schwerpunkt der kommenden Legislaturperiode bilden müsse. Foto: Karl Georg GmbH
















