WISSEN – IHK-Zeugnisse 2026 – Feierstunde im Landkreis Altenkirchen
WISSEN – IHK-Zeugnisse 2026 – Feierstunde im Landkreis Altenkirchen – 175 Absolventinnen und Absolventen starten ins Berufsleben
175 Absolventinnen und Absolventen aus dem Landkreis Altenkirchen haben ihre duale Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und wurden bei einer Feierstunde der IHK-Regionalgeschäftsstelle Altenkirchen im KulturWerk Wissen geehrt. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Bildung würdigten die Leistungen der jungen Fachkräfte und deren Bedeutung für die Zukunft der Region.
„Die duale Ausbildung schafft als praxisnahes Qualifizierungsmodell eine wesentliche Grundlage für die persönliche Entwicklung und eröffnet langfristige berufliche Perspektiven“, betonte IHK-Regionalgeschäftsführerin Kristina Kutting. „Mit dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung haben die Absolventinnen und Absolventen einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Sie verfügen nun über eine solide Basis, um ihren weiteren beruflichen Weg erfolgreich zu gestalten und sich den Anforderungen des Arbeitsmarktes zu stellen.“
Auch Landrat Dr. Peter Enders gratulierte den Absolventinnen und Absolventen: „Sie seien ein wichtiger Bestandteil für die Zukunft des Landkreises Altenkirchen. Die jungen Fachkräfte stünden für die hohe Qualität der Ausbildung in der Region und seien ein wichtiger Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit des Westerwaldes.“
Breite Ausbildungspalette spiegelt regionale Wirtschaft wider
Die Absolventinnen und Absolventen stammen aus insgesamt 24 Ausbildungsberufen und spiegeln damit die Vielfalt der regionalen Wirtschaft wider.
42 Absolventinnen und Absolventen schlossen ihre Ausbildung im gewerblich-technischen Bereich ab. Dazu zählen Bauzeichnerinnen und Bauzeichner (2), Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer (4), Elektronikerinnen und Elektroniker für Betriebstechnik (5), Fachkräfte für Metalltechnik (2), Industriemechanikerinnen und Industriemechaniker (6), Maschinen- und Anlagenführerinnen und -führer (6), Mechatronikerinnen und Mechatroniker (7), Technische Produktdesignerinnen und Produktdesigner – Maschinen- und Anlagenkonstruktion (6), Technische Systemplanerinnen und Systemplaner – Stahl- und Metallbautechnik (3) sowie Werkzeugmechanikerinnen und Werkzeugmechaniker (1).
133 junge Fachkräfte bestanden ihre Prüfung in kaufmännischen, IT- und Gastronomieberufen. Dazu gehören Bankkaufleute (2), Fachinformatikerinnen und Fachinformatiker (15), Fachkräfte für Lagerlogistik (14), Fachlageristinnen und Fachlageristen (4), Fachpraktiker Küche (1), Fachpraktikerinnen und Fachpraktiker Service in sozialen Einrichtungen (8), Industriekaufleute (16), IT-Systemelektronikerinnen und IT-Systemelektroniker (1), Kaufleute für Büromanagement (16), Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement (7), Kaufleute für IT-Systemmanagement (1), Kaufleute im E-Commerce (6), Kaufleute im Einzelhandel (22) sowie Verkäuferinnen und Verkäufer (20).
In einer Talkrunde berichteten Nick Di Bello (Kaufmann im Büromanagement, Klaus Dege GmbH, Fluterschen), Jana Pauls (Kauffrau im Groß- und Außenhandelsmanagement, Schäfer Shop, Betzdorf) und Lea Volk (Industriemechanikerin und Elektronikerin für Betriebstechnik, ATM Qness GmbH, Mammelzen) gemeinsam mit Burkhard Schneider, Schulleiter der BBS Wissen, sowie Vivian Brenner, Betriebsleiterin der REMONDIS Mittelrhein GmbH in Altenkirchen, über ihre Erfahrungen während der Ausbildungszeit.
Im Mittelpunkt standen die Erfahrungen beim Einstieg ins Berufsleben sowie die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten.
Die Gesprächsrunde gab authentische Einblicke in den Ausbildungsalltag und verdeutlichte die Vorteile der dualen Berufsausbildung. Durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis erwerben Auszubildende Fachwissen und wichtige berufliche sowie persönliche Kompetenzen. Unternehmen profitieren zugleich von qualifizierten Nachwuchskräften, die frühzeitig in betriebliche Abläufe eingebunden werden und zur Fachkräftesicherung beitragen.
„Nach der Ausbildung öffnen sich viele weitere Türen. Deshalb ist es wichtig, sich kontinuierlich weiterzubilden und die eigenen Fähigkeiten auszubauen, um die beruflichen Chancen bestmöglich zu nutzen“, sagte Vivian Brenner.
Die Talkrunde machte deutlich, dass die duale Ausbildung vielfältige Karrierewege eröffnet – von der Übernahme im Ausbildungsbetrieb über Weiterqualifizierungen bis hin zu Führungsaufgaben oder einem späteren Studium.
Für die musikalische Begleitung sorgte die Lehrerband „PädPur“ der BBS Betzdorf-Kirchen.
Zum Abschluss dankt die IHK allen ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern, den Berufsschulen, den Ausbildungsbetrieben sowie allen Beteiligten der Sommerprüfung 2026. Zudem wurde Michael Schimmel, Schulleiter der BBS Betzdorf-Kirchen, der in den Ruhestand geht, für sein langjähriges Engagement in der beruflichen Bildung und die Zusammenarbeit mit den regionalen Ausbildungsbetrieben gewürdigt. Foto: Thorsten Stahl / Kreisverwaltung Altenkirchen




















