UNKEL – Plastik im Fokus – Grüne verbinden Information und konkretes Handeln

UNKEL – Plastik im Fokus – Grüne verbinden Information und konkretes Handeln – Filmvorführung „Plastic Planet“ und Rhine-Clean-Up in Unkel zeigen: Plastikmüll ist ein Umweltproblem, das uns alle betrifft

Gleich zwei Veranstaltungen der Grünen Jugend, des Grünen Kreisverbands Neuwied und des Grünen Ortsverbands Asbach haben sich in der vergangenen Woche mit dem Thema Plastik und Müll beschäftigt. Auf die intensive Auseinandersetzung mit den Folgen der Plastikproduktion und des Plastikverbrauchs bei einer Filmvorführung folgte wenige Tage später mit einem Rhine-Clean-Up in Unkel direkt praktisches Engagement vor Ort.

Die Filmvorführung von „Plastic Planet“ in Asbach stieß auf großes Interesse und war gut besucht. Der Dokumentarfilm machte eindrucksvoll deutlich, welche Auswirkungen die zunehmende Verwendung von Plastik auf Umwelt, Gesundheit und Gesellschaft hat. Im Anschluss entwickelte sich eine lebhafte Podiumsdiskussion. Neben einer Vertreterin der Grünen Jugend, einem Wissenschaftler und dem Grünen Bürgermeisterkandidaten für die Verbandsgemeinde Unkel, Thomas Schmidt, beteiligte sich auch das Publikum intensiv an der Diskussion.

„Der Abend hat gezeigt, dass das Thema Plastik viele Menschen bewegt. Es geht längst nicht mehr nur um die Frage, ob wir eine Plastiktüte verwenden oder nicht. Wir müssen uns mit den gesamten Auswirkungen unseres Plastikverbrauchs auseinandersetzen“, so Lea Kretzschmar von der Grünen Jugend.

Nur wenige Tage später wurde aus der Diskussion konkretes Handeln. Beim Rhine-Clean-Up in Unkel sammelten engagierte Helfer entlang des Rheins eine beachtliche Menge Müll. Dabei wurde unmittelbar sichtbar, wie groß das Problem der Vermüllung inzwischen ist. Neben Verpackungen und alltäglichem Abfall fanden sich auch zahlreiche Kunststoffteile.

„Wenn man den Müll selbst aus der Landschaft und vom Rheinufer sammelt, bekommt das Thema noch einmal eine ganz andere Dimension“, erklärt Thomas Schmidt. „Wir können nicht darauf warten, dass andere das Problem lösen. Wir müssen vor Ort anfangen und gleichzeitig politisch dafür sorgen, dass weniger Müll entsteht und mehr Wertstoffe im Kreislauf bleiben.“

Für Bündnis 90/ Die Grünen im Kreis Neuwied gehören Umwelt- und Klimaschutz eng mit dem konkreten Engagement vor Ort zusammen. Die beiden Veranstaltungen hätten deshalb gut zusammengepasst: „Erst haben wir uns mit den Ursachen und Folgen der Plastikflut beschäftigt, anschließend haben wir selbst angepackt. Beides ist wichtig: Bewusstsein schaffen und Verantwortung übernehmen.“

Die Grünen und die Grüne Jugend bedanken sich bei allen, die sich an den beiden Veranstaltungen beteiligt und damit ein Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt gesetzt haben.

Foto: Thomas Schmidt                                                             Foto: Thorben Thieme

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