SCHÖNSTEIN – Jugendabteilung des Löschzugs 2 (Schönstein)
SCHÖNSTEIN – Jugendabteilung des Löschzugs 2 (Schönstein)
Die Jugendabteilung des Löschzugs 2 (Schönstein) zeigt sich bestens aufgestellt. Davon überzeugen konnte man sich bei der jüngsten 24-Stunden-Übung. Nachgestellt waren die Anforderungen der professionellen Kameradinnen und Kameraden. Im Mittelpunkt stand ein Brand auf dem Gelände von Hof Katzenthal. Dort hatte ein Holzlager Feuer gefangen, mächtige Rauchschwaden zeigten es schon weithin sichtbar an. Inzwischen war der Alarm eingegangen und die Rettungskräfte setzen sich vom Schönsteiner Feuerwehrhaus mit drei Fahrzeugen in Bewegung. Vor Ort wurden die jungen Leute eingewiesen. Schnell hatte man die Schläuche ausgerollt und die Flammen konnten mit Nachdruck bekämpft werden. Bald zeigte der realitätsnahe Einsatz Wirkung. Weniger beliebt waren anschließend die Aufräumarbeiten wie beispielsweise das Verstauen der Schlauchleitungen. Es erging noch ein Dankeschön an Landwirt Peter Stangier für das Bereitstellen des Übungsgeländes. Selbst mitten in der Nacht gab es keine Ruhe, so wie im richtigen Leben. Weiterhin stand die Ausbildung an der Drehleiter oder mit Feuerlöschern auf dem Programm. Auch machten sich die jungen Leute beim Reinigen der Fahrzeughalle nützlich und halfen beim Zubereiten der verdienten Mahlzeit für alle Beteiligten. Zu kurz kamen natürlich auch nicht kurzweilige Spiel- und Sportaktivitäten. Vor dem Ende des langen Einsatzes, nach dem gemeinsamen Frühstück, stellte man noch ein Werbebanner am Spielplatz des Sportgeländes auf. Da blieb es nur an Jugendwart Paul Köhler, den Nachwuchsfeuerwehrleuten ein dickes Lob auszusprechen: „Das habt ihr wirklich gut gemacht!“ Anerkennend erwähnt wurden selbstverständlich auch alle übrigen ehrenamtlichen Schönsteiner Betreuer für die hervorragende Vorbereitung auf das so wichtige Tätigkeitsfeld der Feuerwehrkräfte. Derzeit zählt die Jugendfeuerwehr Schönstein acht Kinder. Die Wehrführung freut sich jedoch, wenn noch einige dazustoßen. Wer mindestens zehn Jahre alt ist und sich näher informieren möchte, sollte Kontakt zu einem aktiven Angehörigen suchen. (bt) Fotos: Bernhard Theis



















