RHEINLAND-PFALZ – Rheinland-Pfalz stellt neue Landeszentrale „Daheim und füreinander“ vor und stärkt Strukturen des Landesnetzwerks „Anlaufstellen für ältere Menschen in Rheinland-Pfalz“
RHEINLAND-PFALZ – Rheinland-Pfalz stellt neue Landeszentrale „Daheim und füreinander“ vor und stärkt Strukturen des Landesnetzwerks „Anlaufstellen für ältere Menschen in Rheinland-Pfalz“
Rheinland-Pfalz hat eine neue Landeszentrale zur Stärkung der sozialräumlichen Seniorenarbeit geschaffen. Die Landeszentrale „Daheim und füreinander“ wurde heute im Rahmen des Treffens des Landesnetzwerks „Anlaufstellen für ältere Menschen in Rheinland-Pfalz“ in Mainz einem Fachpublikum aus rund 50 Fachkräften und Ehrenamtlichen aus Kommunen, Wohlfahrtsverbänden sowie Anlaufstellen für ältere Menschen präsentiert.
„Die meisten Menschen wünschen sich, auch im Alter möglichst lange selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben zu können“, erklärte Sozialministerin Dörte Schall. „Dafür braucht es tragfähige soziale Strukturen direkt vor Ort. Mit der Landeszentrale ‚Daheim und füreinander‘ stärken wir den sozialräumlichen Ansatz in Rheinland-Pfalz, bündeln Kompetenzen und vernetzen Akteure. Ziel ist es, Kommunen, Initiativen und Ehrenamtliche dabei zu unterstützen, sorgende Gemeinschaften weiterzuentwickeln und Teilhabe im Alter zu sichern.“
Die neue Landeszentrale „Daheim und füreinander“ ist eng mit dem Landesnetzwerk „Anlaufstellen für ältere Menschen in Rheinland-Pfalz“ verknüpft, das Fachkräfte und Ehrenamtliche landesweit zusammenführt. Dessen Servicestelle ist seit diesem Jahr ebenfalls beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung angesiedelt und übernimmt die landesweite Koordination, Vernetzung und fachliche Begleitung der Anlaufstellen.
In ihrem Grußwort hob Ministerin Dörte Schall die Bedeutung des Netzwerks hervor: „Das Landesnetzwerk trägt entscheidend dazu bei, den Sozialraum vor Ort zu stärken. Es verbindet kommunale Angebote, ehrenamtliches Engagement und professionelle Beratung zu einem verlässlichen Unterstützungssystem. So entstehen wohnortnahe Strukturen, die Teilhabe ermöglichen, Einsamkeit entgegenwirken und älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben in ihrer vertrauten Umgebung sichern.“
Hintergrund: Strategieprozess „Sozialräume stärken – Unterstützungsorte schaffen – füreinander sorgen“
Die Landeszentrale „Daheim und füreinander“ knüpft an den Strategieprozess (2023–2025) an, in dessen Rahmen gemeinsam mit Kommunen, Wohlfahrtspflege und Zivilgesellschaft die Handlungsfelder Wohnen, Pflege und sorgende Gemeinschaften weiterentwickelt wurden. Ziel war es, Potenziale im unmittelbaren Lebensumfeld in Quartier und Dorf zu stärken und nachhaltige Unterstützungsstrukturen für ein gutes Leben im Alter aufzubauen.
Die neue Landeszentrale soll diese Ansätze künftig landesweit bündeln, den Austausch guter Praxis fördern und die Weiterentwicklung wohnortnaher Unterstützungsangebote unterstützen.


















