RHEINLAND-PFALZ – Arbeitslosigkeit geht im August zurück
RHEINLAND-PFALZ – Arbeitslosigkeit geht im August zurück – Bätzing-Lichtenthäler: „Wir fördern den beruflichen Wiedereinstieg von Frauen aktiv, denn er hilft dem Arbeitsmarkt, der Wirtschaft und den Frauen selbst“
In Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Arbeitslosen im August leicht zurückgegangen. Nach Angaben der Arbeitsagenturen waren im Land in diesem Monat 129.598 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 944 weniger als im Juli und fast gleich viele wie im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote sank gegenüber Juli um 0,1 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent und damit auf denselben Stand wie im August des Vorjahres.
Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler wertete den leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit am rheinland-pfälzischen Arbeitsmarkt in Verbindung mit dem jüngsten bundesweiten leichten Aufwärtstrend der Wirtschaft als positives Signal nach den zurückliegenden konjunkturellen Eintrübungen. Erstmals seit 2021 habe es im August einen Rückgang bei der Arbeitslosigkeit im Land gegeben.
Gleichzeitig bleibe die Herausforderung des großen Bedarfs an Fachkräften bestehen. Vor diesem Hintergrund betonte die Arbeitsministerin, wie wichtig es sei, die Erwerbsbeteiligung von Frauen konsequent weiter zu erhöhen: „Der Wiedereinstieg in den Beruf und der Zugang zum Arbeitsmarkt sind für viele Frauen, die längere Zeit ohne Beschäftigung sind, mit besonderen Hürden verbunden. Um langzeitarbeitslosen Frauen den Weg zurück in die Erwerbstätigkeit zu ebnen, braucht es daher gezielte Maßnahmen, die auf die individuellen Bedürfnisse von Frauen eingehen. Der berufliche Wiedereinstieg hilft dem Arbeitsmarkt, der Wirtschaft und vor allem den Frauen.“
Die Arbeitsministerin wies in diesem Zusammenhang auf den Förderansatz „Frauen aktiv in die Zukunft“ hin, der mit 2,1 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds Plus, mit einer Million Euro Landesmitteln sowie mit rund 1,9 Millionen Euro aus Mitteln der Jobcenter gefördert wird: „Mit unseren 26 Projekten im Förderansatz ,Frauen aktiv in die Zukunft‘ verbessern wir in diesem Jahr die Chancen von rund 600 Frauen auf dem Arbeitsmarkt“, erklärte Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.
Ziel der Projekte ist es, die Beschäftigungsfähigkeit der teilnehmenden Frauen zu stärken, ihre persönliche und soziale Stabilität zu fördern sowie ihre Chancen auf einen nachhaltigen Wiedereinstieg am ersten Arbeitsmarkt zu verbessern. Dabei gehen die Projekte auf die individuellen Ausgangslagen und spezifischen Bedürfnisse der Frauen ein. Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Organisation der Kinderbetreuung oder der Pflege von Angehörigen werden ebenso berücksichtigt wie der jeweilige kulturelle Hintergrund.
Um die Frauen schrittweise an den Arbeitsmarkt heranzuführen, erhalten sie individuelle Beratung sowie Einzel- und Gruppencoachings. Diese legen den Fokus auf den Erwerb beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten, die Stärkung sozialer und methodischer Kompetenzen sowie die Entwicklung einer Integrationsperspektive. Darüber hinaus unterstützen die Angebote dabei, traditionelle Rollenbilder aufzubrechen und vermitteln Kenntnisse über die Lebens- und Arbeitskultur in Deutschland.
„Mit den Projekten im Förderansatz ,Frauen aktiv in die Zukunft‘ gelingt es, das Leben zahlreicher teilnehmender Frauen nachhaltig zu verändern. Die Projekte unterstützen Frauen ohne Arbeit dabei, einer Beschäftigung wieder näher zu kommen und bestehende Hürden aus dem Weg zu räumen. Indem wir gezielt die Potenziale von Frauen in den Blick nehmen, die bislang noch nicht am Erwerbsleben teilhaben, leisten wir einen wichtigen Beitrag zu ihrer wirtschaftlichen Eigenständigkeit. Gleichzeitig helfen wir dabei, den Arbeits- und Fachkräftebedarf in Rheinland-Pfalz zu sichern“, betonte Arbeitsministerin Bätzing-Lichtenthäler.















