REGION – Ellen Demuth MdB – Schnelle Lösung für gesperrte Bonner Nordbrücke muss her

REGION – Ellen Demuth MdB – Schnelle Lösung für gesperrte Bonner Nordbrücke muss her – jahrelange Sperrung und Neubau ab 2030 ist für die über 100.000 betroffenen Menschen aus Neuwied und Altenkirchen keine Option

Ellen Demuth MdB fordert in einem Brief an Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder eine schnelle Lösung für die gesperrte Bonner Nordbrücke. Für viele Menschen aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz ist die Brücke der direkte Weg zu Arbeitsplätzen in Bonn, im Rhein-Sieg-Kreis und im Raum Köln. Allein aus den beiden Landkreisen Neuwied und Altenkirchen pendeln täglich zehntausende Menschen aus ihrem Heimatkreis dorthin.

„Die Sperrung der Nordbrücke ist für die Menschen bei uns vor Ort eine Katastrophe. Viele große Arbeitgeber wie die Deutsche Telekom, die Deutsche Post oder die Vereinten Nationen haben im Norden Bonns ihren Sitz. Dass ab Juli auch noch die Bahnstrecke am Rechten Rhein gesperrt wird, kommt einem Verkehrskollaps für die Region gleich und betrifft über 100.000 Menschen. Eine jahrelange Sperrung der Brücke und ein Ersatzneubau in den 2030er-Jahren ist daher keine Option“, sagt die Wahlkreisabgeordnete Demuth.

In einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder fordert Demuth deshalb eine schnelle Perspektive für die Menschen vor Ort. Dazu gehört entweder die Option einer kurzfristigen Reparatur bzw. Stützung der Brücke der bestehenden Brücke oder eine schnelle Prüfung, ob der ohnehin geplante Ersatzneubau deutlich vorgezogen werden kann.

„Ich danke den Fährbetreibern und allen Verantwortlichen, die kurzfristig ÖPNV-Alternativen ermöglicht haben, für ihren Einsatz. Gerade die Fähren hatten in den vergangenen Tagen teils das sechsfache an normalen Passagierzahlen. Auch dass Bundesverkehrsminister Schnieder bereits vor Ort war und sich persönlich ein Bild der Lage gemacht hat, ist ein gutes Signal. Der heute durch ihn eingesetzte Lenkungskreis im Bundesverkehrsministerium in Bonn ist ein richtiger Schritt. Für die Menschen bei uns in der Region zählen aber vor allem Ergebnisse. Wir müssen schnell vorankommen. Der Bund muss alles tun, was möglich ist, um die Situation schnell zu verbessern. Politik kann und muss hier Handlungsfähigkeit beweisen“, fordert Demuth abschließend.

Beitrag teilen