Notruf löst große Suchaktion bei Peterslahr aus
PETERSLAHR – Notruf löst große Suchaktion bei Peterslahr aus – Mit mehreren Polizeikräften unter Einsatz von Suchhunden und einem Hubschrauber suchte die Polizei Straßenhaus und das DRK Freitagnacht nach einer weiblichen Person zwischen Burglahr und Peterslahr. Bei der Rettungsleitstelle in Montabaur wurde Freitagnacht um 00:27 Uhr ein medizinischer Notfall auf der L 269 bei Peterslahr gemeldet. In einem Auto soll es einer Frau sehr schlecht gehen, man befürchtete sogar, dass die Frau bereits verstorben sein könnte. Die Leitstelle leitete die nötigen Maßnahmen ein und alarmierte die Rettungskräfte. Als die Rettungskräfte vor Ort eintrafen, wurde niemand mehr angetroffen. Weder Fahrzeug noch Personen in Notlage. Der Mitteiler wurde von der Polizei zurückrufen und sollte zum Aufenthaltsort der Frau und zum Geschehen befragt werden. Der fühlte sich aber durch die Anrufe belästigt und legte einfach auf. Weitere Anrufe wurden von ihm ignoriert. Da der Zustand der Frau weiterhin unklar war, ging man vom Schlimmsten aus und leitete noch in der Nacht umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Bei Tageslicht wurde zusätzlich ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Dieser stellte gegen 10:00 Uhr einen Personenwagen auf einem Feldweg, abseits der L 269 fest. Eine Funkstreife überprüfte das Fahrzeug und fand die vermeintliche Patientin und den Mitteiler darin wohlauf. Beide hatten die Nacht in dem Fahrzeug verbracht. Die Frau hatte einen Schwächeanfall erlitten, so ihre eigenen Angaben gegenüber der Polizei. Ihr ging es aber wohl kurz nach dem Notruf schon wieder besser. Der Anrufer hielt es jedoch nicht für nötig, das der Rettungsleitstelle mitzuteilen. Die Polizei prüft nun, ob der Mitteiler für die Kosten des Einsatzes aufkommen muss.

















