HACHENBURG – Gelebte Solidarität für schwerstkranke Kinder im Westerwald

HACHENBURG – Gelebte Solidarität für schwerstkranke Kinder im Westerwald – Einhorn Apotheke und Seelsorger Peter Klotz spenden für Kinderhospizarbeit

Zwei ganz unterschiedliche Initiativen zeigen derzeit eindrucksvoll, wie groß die Unterstützung für die Kinderhospizarbeit im Westerwald ist: Sowohl die Einhorn Apotheke in Hachenburg als auch der ehemalige Pastoralreferent Peter Klotz sammelten Spenden zugunsten des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Westerwald.

Die Einhorn Apotheke führte in der Adventszeit eine Weihnachtsspendenaktion durch. Unter der Leitung von Inhaberin Juliane Strätz wurden Lose an Kundinnen und Kunden gegen Spende ausgegeben, wodurch eine Summe von 850 Euro zusammenkam.

Eine deutlich größere Summe entstand bei der Geburtstagsfeier von Peter Klotz. Der langjährige Seelsorger, der unter anderem in Höhn, Oberelbert, Welschneudorf und Niederelbert sowie zuletzt in der Pfarrei St. Peter in Montabaur tätig war, feierte Ende Januar seinen 70. Geburtstag mit rund 200 Gästen. Statt um Geschenke bat er um Spenden – insgesamt 3.000 Euro für die Arbeit der Deutschen Kinderhospiz Dienste kamen so zusammen.

Doro Meurer und Jessica Lehnen, Koordinatorinnen der Deutschen Kinderhospiz Dienste, zeigten sich bei den beiden aktuellen Spendenübergaben sehr dankbar: „Alleine im Westerwald leben mehr als 240 Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen. Die Spenden helfen uns, diesen Familien in den schweren Zeiten beizustehen und unsere Angebote weiter auszubauen. Unsere gut ausgebildeten Ehrenamtliche begleiten, entlasten, geben Halt und menschliche Nähe.“

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Westerwald begleitet betroffene Familien von Hachenburg aus ab der Diagnose, im Alltag, in Krisensituationen und über den Tod des Kindes hinaus.

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