FRIESENHAGEN – GRIESHEIM – 20 Jahre FriedWald Wildenburger Land: Ein Ort für Abschied, Erinnerung und Trost

FRIESENHAGEN – GRIESHEIM – 20 Jahre FriedWald Wildenburger Land: Ein Ort für Abschied, Erinnerung und Trost

Wenn der Wind durch die Baumwipfel streicht und sich das Licht zwischen Buchen, Eichen, Lärchen und Tannen bricht, wird spürbar, warum dieser Ort für viele Menschen so besonders ist. Der FriedWald Wildenburger Land im Crottorfer Wald bei Friesenhagen feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Seit zwei Jahrzehnten finden Menschen hier einen naturnahen Ort für Abschied, Erinnerung und Trost. Träger des Friedhofs im Wald ist die Ortsgemeinde Friesenhagen.

Für Bürgermeister Michael Schüttler ist der Bestattungswald längst ein fester Bestandteil der Gemeinde. „Der FriedWald Wildenburger Land ist seit 20 Jahren ein Ort, der vielen Menschen in schweren Zeiten Halt gibt. Er verbindet die Schönheit unseres Waldes mit einer würdevollen und zeitgemäßen Form des Abschieds und ist damit ein wertvoller Bestandteil unserer Gemeinde.“

Wo Erinnerung und Natur zusammenfinden

Dass dieser Ort für viele Menschen eine große Bedeutung gewonnen hat, zeigt sich auch in seiner Entwicklung: Zahlreiche Menschen haben bereits ihre letzte Ruhe im FriedWald Wildenburger Land gefunden. Drei Andachtsplätze bieten Raum für gemeinsames Erinnern und Gedenken; Bänke entlang der Wege laden dazu ein, innezuhalten, Kraft zu schöpfen und die Ruhe des Waldes auf sich wirken zu lassen.

Der Wald wird von der Hatzfeldt-Wildenburg’schen Verwaltung betreut. So verbindet der FriedWald die Idee eines naturnahen Abschieds mit einer Waldbewirtschaftung, die den Charakter des Waldes bewahrt und seine besondere Atmosphäre erhält.

Ein gewachsener Ort des Vertrauens

Wie beständig sich der Standort entwickelt hat, erlebt Immo Schilling seit vielen Jahren aus nächster Nähe. Der Regionalbetreuer bei FriedWald begleitet den FriedWald Wildenburger Land seit der Eröffnung und stellt fest, dass die Nachfrage kontinuierlich hoch geblieben ist – durchaus bemerkenswert für eine ländliche Region. Besonders geschätzt werden die naturnahe Umgebung und das typische Waldbild des Wildenburger Landes. Vor allem Buchen und Eichen sind gefragte letzte Ruhestätten.

„Je nach Wunsch können Menschen einen Baum exklusiv für die Familie oder den Freundeskreis wählen oder sich einen Platz an einem Gemeinschaftsbaum sichern“, erklärt Schilling. Um Interessierten eine größere Auswahl zu bieten, wurde der FriedWald vor drei Jahren um rund 400 zusätzliche Bestattungsbäume erweitert.

Mit Blick in die Zukunft geht es Schilling um den Ausbau der regionalen Verbundenheit. Ziel ist es, den Standort noch stärker in der Region zu verankern und den Menschen vor Ort weiterhin einen würdevollen und naturnahen Ort der letzten Ruhe zu bieten.

Nah an den Menschen in schweren Momenten

Die FriedWald-Försterinnen und -Förster begleiten Waldführungen, Baumauswahlen und Beisetzungen und stehen Angehörigen in emotionalen Momenten unterstützend zur Seite. Dabei prägen Einfühlungsvermögen, persönliche Begleitung und die besondere Atmosphäre des Waldes die Arbeit vor Ort.

Den FriedWald mit allen Sinnen erleben

Wer den FriedWald persönlich erleben möchte, ist herzlich zu kostenlosen Waldführungen eingeladen: am 22. Juli um 17 Uhr und am 23. August um 11 Uhr. Anmeldungen sind telefonisch unter 02742-931950 oder per Mail an info@friedwald-wl.de möglich.

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