Die in ländlich strukturierten Gebieten oft noch vorhandenen „Funklöcher“ müssten schnellstens ausgemerzt werden

REGION – 5G gerade in ländlichen Regionen – zuverlässig und zügig ausbauen – Erwin Rüddel: „Chancen für Mobilität, Gesundheit oder Wirtschaft nutzen!“ – „Ich kämpfe für eine 5G-Testregion in meinem Wahlkreis, mit den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied. Denn gerade in ländlichen Regionen muss die nächste Mobilfunkgeneration (5G) zuverlässig ausgebaut werden. Diesbezüglich stehe ich in engen Kontakt mit dem zuständigen Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur“, teilt aktuell der CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel mit.

Die in ländlich strukturierten Gebieten oft noch vorhandenen „Funklöcher“ müssten schnellstens ausgemerzt werden und der Vergangenheit angehören. Das sei auch erforderlich im Hinblick auf viele wichtige Verkehrswege wie Autobahnen, ICE-Strecke, wichtige Bahnstrecken und Bundesstraßen.

Konkret dürfe sich der Netzausbau nicht mehr nur an der Wohnbevölkerung orientieren. „Wir brauchen 5G-Netze entlang aller Verkehrswege. Dazu bedarf es strenger und präziser Ausbauauflagen für die Mobilfunknetzbetreiber, detaillierter Kontrolle und wenn es sein muss Zwangsgelder, sobald es nicht klappt“, konkretisiert Rüddel.

Bei zukünftigen Innovationen, wie dem automatisierten und vernetzten Fahren, würden durch 5G-Netze zusätzliche Sicherheitsanwendungen zur Verfügung gestellt. „Das Sicherheitsniveau darf aber beim Abbiegen auf die Landes- oder Kreisstraße nicht einfach absinken, weil es am entsprechenden Mobilfunknetz fehlt. Auch entlang der Schienenstrecken brauchen die Mobilfunknetze die erforderliche Kapazität, um eine ordentliche Internetnutzung während der Bahnfahrt zu ermöglichen“, so der Parlamentarier.

Eine zukunftsfähige Mobilfunkanbindung in der Stadt und auf dem Land – das gelte auch für G5 – sei eine Grundvoraussetzung. Die Mobilfunkanbieter hätten zwar die 2G-, 3G- und 4G-Netze in den letzten Jahren massiv ausgebaut. Dennoch gebe es, auch in den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied, noch immer Regionen mit schlechter Versorgung, Mobilfunkabbrüchen und Funklöchern. Insbesondere entlang von Straßen und Schienen sei das Ergebnis nicht zufriedenstellend.

„Das kann, beispielsweise bei notwendiger Benachrichtigung um einen Rettungsdienst, schlimmstenfalls tödlich enden“, konstatiert Rüddel. Daraus müssten für den zukünftigen Mobilfunkstandard 5G Lehren gezogen werden. Neben der Versorgung der Haushalte müsse 5G daher entlang von Verkehrswegen möglichst weitgehend ausgebaut werden. Jetzt gelte es mitzudenken, wie sich die Anwendungsszenarien in den nächsten 20 Jahren entwickeln könnten.

„Wir wollen nämlich, dass überall in Deutschland neue digitale Dienste anwendbar sein können. Ob im Bereich der Mobilität oder der Gesundheit, in der Wirtschaft oder in der Landwirtschaft, das Potential von 5G ist enorm – auch und gerade für ländliche Regionen. Gleichzeitig muss jedoch gerade hier der Ausbau von 2G, 3G und 4G unverändert weiter vorangetrieben werden“, bekräftigt Erwin Rüddel.

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