Das Kind im Menschen

ORFGEN – Wie prägen Erziehung und Elternhaus den Menschen? – Vortragsabend im Seminarraum „Geschenke Galerie“ in Orfgen – In der Schwangerschaft bekommt das Kind die Gefühle und den Umgang der Eltern bereits mit. Dies prägt sein Verhalten zu sich selber und zu dem Männlichen (Vater) und zu dem Weiblichen (Mutter) in ihm selber. Bei der Geburt geht die Prägung weiter. Damit das Kind seine Liebe und seine Bedürfnisse erkennt, sind die ersten sechs Jahre, die Verbundenheit zu Vater und Mutter und deren Liebe sehr wichtig. In dieser und darauffolgenden Zeit ist der Umgang der Eltern zu ihrem Kind ein großer Bestandteil, wie das Kind, der Erwachsene später durch das Leben geht. Die früheren Verletzungen des inneren Kindes werden verstärkt und es fügen sich heute neue Verletzungen hinzu, indem Entscheidungen in der Kindheit abgelehnt  und bewertet werden. All diese Erfahrungen tragen die Menschen in sich. Jede Person agiert und wirkt auf der Grundlage dieses Wissens und dieser Verletzungen, die im Unterbewusstsein gespeichert sind. Es gibt fast keine Entscheidungen im Leben, die frei und subjektiv getroffen werden. Der Mensch agiert immer auf den Erfahrungen und Verletzungen, die in seinem Unterbewusstsein wirken. Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Alter sich die Person befindet. Das innere Kind im Mensch ist immer noch wie damals. Ver Vortrag ist am Mittwoch, 12. Februar, von 18 bis 19:30 Uhr, im Seminarraum „Geschenke Galerie“, in der Höllburg 8, in Orfgen. Referent ist Thomas Hurtz.

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