Circus Probst bis Sonntag in Altenkirchen

IMG_2906ALTENKIRCHEN –  Circus Probst begeisterte Altenkirchener Publikum mit phantastischer Premierenvorstellung – IMG_3500Ein Zirkus der nicht nur mit Artistik und Clownerie begeistert. Große Kinderaugen bewunderten die Vierbeider, die die Manege belebten. Das war schon eine tolle Sache als die afrikanischen Wattussirinder mit ihren riesigen Hörnern durch die Manege  liefen. Mit ihnen die mächtigen Kamele und Dromedare und dazu noch die süddeutschen Kaltblüter.  Richtig groß wurden die Kinderaugen als noch die zwei Zebras, die Herde Lamas, der gefleckte Yak aus Zentralasien und das ungarische Steppenrind durch die Manege rannten. Plötzlich war da aber auch noch ein großer Vogel. Der australische Emu legte seine Runden im Schnellschritt hin und stolzierte dabei über die liegenden Wüstenschiffe. Für die vielen Mädchen im großen Zirkuszelt schlugen die Herzen höher als die Pferde zu ihren Dressuren aufliefen. Schwarze Friesen zeigten ihren ganzen Stolz, die schneeweißen Araber ihre Eleganz und die Ponys ihr munteres Temperament.  Als fast zum Schluß auch noch der Jack Russel Terrier „Rusty“ als Schleuderbrettartist auftrat. An seiner Seite Sonja Probst und Sergiu Mosanu die mit ihrer Clownerie die Heiterkeit zum Höhepunkt brachten. Sergiu hüpfte wie eine Feder vom Trampolin, getarnt aus Wasserbecken, auf den Sprungturm und hatte natürlich einen Ausrutscher nach dem anderen. Tony, der junge Artist aus Kuba mit den drei Vornamen, zeigte als Matrose wie er an der Mastspitze seinen Körper in allen Lagen unter Kontrolle hat. Einen Körper aus Gummi scheint die junge Französin Adèle zu haben. Am Boden und unter der Zirkuskuppel zeigte sie atemberaubende in rasender Geschwindigkeit. In den Seilen ist Aquino König unter der Zirkuskuppel. In Sekundenschnelle fliegt er zum Zirkusdach, auf das den ganzen Nachmittag der Regen trommelte, und im nächsten Augenblick rast seine Körper in die andere Richtung , ganz dicht über den Manegenboden.  Tarmara Khourchoudova aus Russland ist im farbenfrohen Outfit in der Manege, lässt sie leuchtenden Decken am Boden und in schwindelnder Höhe kreisen. Daikel Castello Hernandez  zeigt in der Jonglage sein südamerikanisches Temperament. Trotz des strömenden Regens hatten die Zirkusbesucher die Möglichkeit in der Pause den fahrenden Tierpark zu besuchen. Kaum jemand der diese Möglichkeit nicht nutzte. Mädchen links, dort standen die herrlichen Pferde, die weißen Araber, pechschwarzen Friesen und die braunen Kaltblüter in ihren gepflegten Boxen. Auf der rechten Seite des Platzes gesellten sich die restlichen Tiere. Angefangen von der großen Herde Lamas und Kamele, den Zebras, unter denen das „braune“ Zebra „Massai“, er ist eine Kreuzung aus Zebramama und Ponypapa, der Star ist. Lamas und die exotischen Rinder mit den monströsen Hörnern runden den Zoopark ab. Nach zweieinhalbstündiger Vorstellung verabschiedeten sich die Altenkirchener mit anhaltendem Applaus. Zirkusfreunde können die Vorstellungen von Circus Probst nach am Freitagabend ab 19:30 Uhr, am Samstag um 16:00 und 19 Uhr und am Sonntag um 11 und um 16 Uhr besuchen. Ein tolles einmaliges Zirkuserlebnis das sich auf jeden Fall lohnt. Ein Familienausflug mit Erinnerungswert.  (wwa) Fotos: Wachow

 

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