ALTENKIRCHEN – Vertrag zur Sicherung der MVZ-Standorte unterschrieben

ALTENKIRCHEN – Vertrag zur Sicherung der MVZ-Standorte unterschrieben – Wichtiger Schritt für die medizinische Versorgung in der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld und der Kreisstadt Altenkirchen

Die gute Nachricht erreichte den Kreis bereits im Dezember – nun ist auch die berühmte Tinte trocken: Die Diakonie in Südwestfalen und die Insolvenzverwaltung haben dieser Tage den Vertrag zur Fortführung der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Altenkirchen und Kirchen unterzeichnet. Bei einem Besuch in den Räumen des MVZ in Altenkirchen brachten Bürgermeister Fred Jüngerich und Stadtbürgermeister Ralf Lindenpütz im Beisein von Landrat Dr. Peter Enders und Diakonie-Geschäftsführer Dr. Josef Rosenbauer ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass mit der Übertragung von zwei kassenärztlichen Sitzen (Facharztpraxen) ein wichtiger Schritt zur nachhaltigen Sicherung der ambulanten medizinischen Versorgung in der Verbandsgemeinde und Kreisstadt getan ist.

Somit können bereits jetzt – und auch künftig – zahlreiche Leistungen am Standort Altenkirchen erhalten bleiben: elektive Operationen an Hand und Fuß, unfallchirurgische Versorgung, Röntgendiagnostik, Therapien und Nachbehandlungen, die klinisch-radiologische Expertise sowie die Versorgung von Arbeitsunfällen. Ambulante Eingriffe werden weiterhin sowohl in Lokalanästhesie als auch in Narkose angeboten.

Bürgermeister Fred Jüngerich erklärt, dass die Entscheidung der Kassenärztlichen Vereinigung ein wichtiges Signal für die Menschen in der Region sei. Die Diakonie habe in den vergangenen Monaten bereits erheblich Verantwortung übernommen – unter anderem durch die Übernahme des ehemaligen DRK-Krankenhauses in Kirchen sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Standort Altenkirchen – und trage nun erneut dazu bei, die ambulante Versorgung am Standort Altenkirchen langfristig zu stabilisieren. Dafür spreche er der Diakonie ausdrücklich seinen Dank aus.

Auch Stadtbürgermeister Ralf Lindenpütz betont die Bedeutung der Fortführung des MVZ für die Kreisstadt Altenkirchen. Mit der Diakonie übernehme ein verlässlicher und erfahrener Träger, der bereits gezeigt habe, dass ihm die Gesundheitsversorgung vor Ort ein ernstes Anliegen sei, das MVZ am Standort Altenkirchen. Die Entscheidung sei ein positives Zeichen, das Vertrauen, Stabilität und Perspektive schaffe.

Die beiden Bürgermeister danken der Diakonie in Südwestfalen gGmbH, der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz sowie den Ärzten Dr. Frank Hostmann und Dr. Stefan Hirschfeld mit ihrem Team, welches den Betrieb unter anspruchsvollen Bedingungen aufrechterhalten und in der Übergangszeit aufrechterhalten habe.

Dr. Frank Hostmann betont, dass „Diese Entscheidung ein wichtiges Zukunftssignal für die gesamte Region ist. Das MVZ bleibt eine zentrale Anlaufstelle für gesundheitliche Anliegen – von der unfallchirurgischen Versorgung über die Behandlung von Arbeitsunfällen bis hin zu spezialisierten Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Mein besonderer Dank gilt der Diakonie und allen Beteiligten, die sich mit großem Engagement dafür eingesetzt haben, diese Versorgungsstrukturen zu erhalten und weiterzuentwickeln.“

Durch die Übergabe zum 1. Januar 2026 bleibt die medizinische Versorgung am Standort Altenkirchen mit chirurgischen Sprechstunden, ambulanten Eingriffen sowie Schmerzambulanz und Schmerztagesklinik weiterhin gewährleistet. Die Entscheidung stärkt die regionale Versorgung und bietet den Menschen im Landkreis Altenkirchen neue Zuversicht.

Gemeinsam blicken Jüngerich und Lindenpütz der weiteren Zusammenarbeit im Interesse einer starken regionalen Gesundheitsversorgung positiv entgegen und beharren darauf, dass das MVZ in Altenkirchen möglichst rasch durch weitere medizinische Fachdisziplinen ergänzt wird.

Foto: (von links): Landrat Dr. Peter Enders, Arzt Dr. Frank Hostmann, Geschäftsführer Dr. Josef Rosenbauer (Diakonie in Südwestfalen gGmbH), Bürgermeister Fred Jüngerich und Stadtbürgermeister Ralf Lindenpütz. Foto: Thorsten Stahl

Beitrag teilen