ALTENKIRCHEN – Gewitterfront zog über Verbandsgemeinde

ALTENKIRCHEN – Gewitterfront zog über Verbandsgemeinde

Am Freitagabend, 19.06.2026, kam es zu mehreren wetterbedingten Einsätzen im Gebiet der der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld. Nach einem starken Gewitter wurden die ersten Feuerwehreinheiten gegen 19.20 Uhr alarmiert. Im Bereich Horhausen stürzte ein Baum auf die B256 in Richtung Willroth. Die alarmierten Kräfte wurden kurz darauf auf die Autobahn gerufen. Hier kam es zu einem Verkehrsunfall nach Aquaplaning im Bereich der Anschlussstelle Neuwied/Altenkirchen in Fahrtrichtung Köln. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle ab und leisteten Hilfe.

Als Einsatzschwerpunkt zeichnete sich das Gebiet rund um Kircheib und entlang der B8 ab. Hier stürzten mehrere Bäume auf Straßen sowie Gebäude, Oberleitungen wurden abgerissen. Kurzzeitig kam es auch zu Überflutungen auf der B8. Die Einheiten Mehren und Weyerbusch waren hier tätig. Der Löschzug Flammersfeld rückte ebenfalls zu einer Fahrbahnüberflutung auf die B256 aus. Der Löschzug Altenkirchen wurde nach Eichelhardt alarmiert. Hier war es zu einem Blitzeinschlag in ein Einfamilienhaus gekommen.

Die Unwetterlage wurde nach dem verbandsgemeindeeigenen Alarmplan „Flächenlage“ abgewickelt. Über die Feuerwehreinsatzzentrale Altenkirchen wurden durch das dortige FEZ-Personal, die VG-Wehrleitung und den Einsatzführungsdienst der Verbandsgemeinde insgesamt 16 eingehende Einsätze koordiniert und die Einsatzmittel disponiert. Der Löschzug Neitersen stellte den Grundschutz für die tätigen Einheiten sicher und stand einsatzbereit im Feuerwehrhaus für mögliche parallel einlaufende Einsätze. Insgesamt waren rund 80 Wehrleute bis Mitternacht im Einsatz. VG-Feuerwehr AK-FF – Fotos: Manfred Baumann

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