Ab Montag: L304 zwischen Maxsain und Freilingen für rund acht Monate gesperrt

Maxsain/Freilingen. Autofahrer im Westerwaldkreis müssen sich ab Montag, 2. November, auf eine längere Straßensperrung einstellen. Die Landesstraße 304 zwischen Maxsain und Freilingen wird auf einer Länge von rund 3,6 Kilometern grundlegend saniert. Die Arbeiten sollen etwa acht Monate dauern und voraussichtlich im Sommer 2027 abgeschlossen werden.

Nach Angaben des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Diez werden der Fahrbahnoberbau und die Schutzplanken erneuert. Außerdem sollen die Seitenstreifen und Entwässerungseinrichtungen instandgesetzt werden. An besonders beschädigten Stellen wird zusätzlich der Fahrbahnunterbau verstärkt. Die Kosten belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro und werden vom Land Rheinland-Pfalz getragen.

Vollsperrung in zwei Bauabschnitten

Die Sanierung kann aus Gründen der Arbeitssicherheit nur unter Vollsperrung erfolgen. Damit der Maxsainer Ortsteil Zürbach während der Bauarbeiten erreichbar bleibt, wird die Strecke in zwei Abschnitten erneuert.

Zunächst wird zwischen Maxsain und Zürbach gearbeitet. In dieser Phase bleibt Zürbach aus Richtung Freilingen erreichbar.

Anschließend folgt der Abschnitt zwischen Zürbach und Freilingen. Dann ist der Ortsteil über Maxsain erreichbar. Während dieses Bauabschnitts wird außerdem die Asphaltdecke der K139 zwischen der Kreuzung mit der L304 und dem Ortseingang Zürbach erneuert.

Umleitung über Herschbach und Selters

Für den Durchgangsverkehr wird eine großräumige Umleitung eingerichtet. Sie führt über die B8 zwischen Freilingen und Steinen, weiter über die L292 nach Herschbach, die B413 sowie die L307 über Selters zurück zur L304 bei Maxsain.

Der LBM Diez rechnet mit einer Bauzeit von rund acht Monaten. Sollten keine unvorhergesehenen Probleme auftreten, könnte die Sanierung im Sommer 2027 abgeschlossen sein.

Mit den Arbeiten soll die Verkehrssicherheit auf der Landesstraße verbessert und die Fahrbahn langfristig instand gesetzt werden.

Quelle: Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz, LBM Diez, Pressemitteilung vom 22. Oktober 2026.

Beitrag teilen