Feuerwehr und Polizei arbeiten schon früh zusammen
FLAMMERSFELD – Feuerwehr und Polizei arbeiten schon früh zusammen – Jugendfeuerwehr Flammersfeld besucht Polizeiinspektion Altenkirchen – Eine gute Zusammenarbeit der Hilfsorganisation im Ernstfall ist wichtig, damit Menschen in Not schnell geholfen werden kann. Vor diesem Hintergrund besucht die Jugendfeuerwehr Flammersfeld vergangenen Monat die Polizeiinspektion in Altenkirchen. Jugendsachbearbeiter Björn Hoffman und Udo Buchner, Bezirksbeamter in der Region Flammersfeld führten die Jugendlichen durch die Wache und zeigten ihnen Funkzentrale, Einsatzfahrzeuge und wie Verdächtige polizeilich aufgenommen werden. Etwas unheimlich wurde den jungen Feuerwehrleuten als es in den Keller zu den Gefängniszellen ging. Freiwillige konnten sich auch für kurze Zeit einschließen lassen, anschließend mussten jedoch alle feststellen, dass es kein Vergnügen ist in einer solchen Zelle die Zeit verbringen zu müssen.
Im Anschluss erzählte Hoffmann den Jugendlichen noch etwas über den Missbrauch von Drogen, Alkohol und Nikotin. Hoffmann erklärte was erlaubt ist und was schon illegal ist und diskutierte mit den Jugendlichen, ab welcher Menge Suchtmittel für einen Menschen gefährlich sein können. Anschließend durften die angehenden Feuerwehrleute ihre Fähigkeiten in einem künstlichen Rauschzustand testen. Mit sogenannten Rauschbrillen wurde simuliert, wie sich das Sehvermögen unter Einfluss von Alkohol verändert. Schnell wurde klar, wer zu viel trink, kann nicht mehr gerade laufen, keinen Stift mehr vom Boden aufheben und dann auch wohl kaum mehr Auto fahren. Der interessante und lehrreiche Vormittag endete dann für alle mit viel guter Laune und neuem Wissen bei einem gemeinsamen Mittagessen. (phik) Fotos: Philipp Krämer

















