„Das klingende Filmfestival“ Konzert des MGV Horhausen
GÜLLESHEIM – Konzert des MGV Horhausen die Superlative des Chorgesanges –
Stehenden Applaus ernteten die Sänger und Sängerinnen der vier Chorformationen des MGV Horhausen und das Blasorchester Maischeid-Stehbach Samstagabend beim Konzert „Das klingende Filmfestival“ in der Güllesheimer Raiffeisenhalle. Alljährlich präsentiert Chordirektor Georg Wolf mit seinen vier Horhausener Chören ein zweitägiges Konzert. Gemeinsam wird mit den Sängern und Sängerinnen das Thema gewählt und die Proben überwiegend auf diesen Jahresauftritt abgestellt. Wer im Glauben ist, dass sich das jährliche, zum festen Zeitpunkt angesetzte Konzert, totläuft, an Interesse in der Bevölkerung verliert, an Besuch Einbußen hinnehmen muss, der hat sich gewaltig geirrt. Die Raiffeisenhalle ist bisher bei jeder Veranstaltung so gut wie ausverkauft. Letztlich das Wetter macht mitunter nicht immer mit. Aber selbst das hindert die Freunde des Chorgesanges nicht am Besuch dieses „Ausnahmekonzertes“. So war auch Samstag die Halle gefüllt mit begeisterten Sangesfreunden und das ausschließlich mit Besuchern, die Aktiven bezogen ihre Plätze in den Auftrittspausen in Nebenräumen, wo sie an Monitoren das Konzert verfolgten. Der Gemischte Chor im MGV Horhausen begrüßte mit dem Lied „Komm, wir geh`n ins Kino“ das Publikum, ganz nach dem Motto „Das klingende Filmfestival“. In gewohnter Art und Weise legte auch Chorleiter und Moderator der Chöre und Veranstaltung Georg Wolf los. Mit Hintergrundinformationen zu Zeitabschnitten, besonderen Filmen und ihren Darstellern stimmte Wolf verbal in gewohnt lockerer und lässiger Art auf die Beiträge ein. Mit „Moo river“ und „Singin´in the rain“ verabschiedete sich der Gemischte Chor. Das abgedunkelte Halleninnere erleuchtete im hellen Scheinwerferlicht und mit dem Musikstück „Colonel Bogey Marsch“, den Filmfreunden eher unter dem Titel „Die Brücke am Kwai“ bekannt zog das Blasorchester Maischeid-Stebach auf. Mit einen phantastischen Marsch Potpurri setzte sich die recht junge Musiktruppe in Szene. In der Folge präsentierten sich der Männerchor und der Frauenchor mit brillanten Beiträgen. Nach der „Schicksalsmelodie“ gesellte sich die Sopranistin Heike Koch zu Chordirektor Wolf auf das Podium und war gemeinsam mit dem Frauenchor der Meinung „So schön wie heut, so müsst es bleiben“. Der vierte Chor im Bunde des MGV Horhausen, United Vocals, rundete die erste Hälfte des Konzertes mit drei Vorträgen ab. Sie hatten auch die Filmmusik der Beatles im Repertoire. United Vocals begann mit „i will always love you“, „And I love her“ und schloß mit “The time of my life” aus Dirty dancing.
Der Männerchor beendete die Pause und verblüffte die Konzertbesucher. Nach „Liebling, mein Herz lässt dich grüßen“ boten sie in bestechender Weise gemeinsam mit Heike Koch mit dem Lied „The rose“. Das Lied selber hatten wohl alle schon X Mal in allen Versionen gehört. An diesem Abend kroch die Gänsehaut vom ersten bis zum letzten Ton über den Körper. Damit aber für diesen Moment nicht genug. Wolf hatte mit seinen Sängern und der Sopranistin die Filmmusik „Jill`s theme“ aus „Spiel mir das Lied vom Tod“ aufgearbeitet. Der Stachel saß und blieb für den Rest des Abends fest verankert. Stehender Applaus, Minuten lang, war verdienter Lohn. Diesen Höhepunkt überbrückte der Frauenchor mit „Ein Schiff wird kommen“ und „New York, New York“. Seinen zweiten Auftritt hatte danach das Blasorchester. Mit einem Potpourri aus Disney Themen und Highlights aus Grease begeisterten die Musiker/innen nicht minder. United Vocals rief zum Schlussakt, erhielt nach zwei Titeln aus Casablanca und Titanic Verstärkung durch die drei anderen Chöre. Gemeinsam mit dem Blasorchester verabschiedeten Wolf und seine Mitstreiter, mit den Worten „jetzt gibt es die gemeinsame Zugabe, ob ihre wollt oder nicht“, das Publikum nach drei Stunden in die Nacht. Das Publikum bedankte sich seinerseits ein weiteres Mal mit anhaltendem Applaus. (wwa) Fotos: Wachow


































































