Feuerwehr Altenkirchen-Flammersfeld bildet neun neue Kräfte für die Absturzsicherung aus
Altenkirchen. Ob auf einem Baukran, an einem Förderturm oder in steilem Gelände: Manche Feuerwehreinsätze führen die Einsatzkräfte an Orte, an denen schon ein falscher Schritt gefährlich werden kann. Neun Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld haben jetzt eine spezielle Ausbildung für solche Situationen erfolgreich abgeschlossen.
Vier Frauen und fünf Männer nahmen an dem dreitägigen Lehrgang „Sicheres Arbeiten im absturzgefährdeten Bereich“ teil. Neben den theoretischen Grundlagen stand vor allem die praktische Anwendung im Mittelpunkt. Dabei lernten die Teilnehmer, wie sie sich bei Arbeiten in Höhen, Tiefen und anderen absturzgefährdeten Bereichen richtig sichern.
Übungen am Förderturm und auf einem Baukran
Für die praktischen Übungen standen gleich mehrere ungewöhnliche Orte zur Verfügung. Am Förderturm in Willroth, auf einem Baukran einer Altenkirchener Baustelle und an der Drehleiter am Feuerwehrhaus Altenkirchen konnten die Feuerwehrleute den Umgang mit der Sicherungsausrüstung unter realitätsnahen Bedingungen trainieren.
Durchgeführt wurde der Lehrgang von Rope ResQ Solutions Martin Heumann, unterstützt durch eigene Multiplikatoren der Feuerwehr. Die Übungsorte stellten der Förderverein Bergbau- und Hüttentradition der Verbandsgemeinde, die Georg Schmiedetechnik GmbH und die Bauunternehmung Fritz Meyer GmbH zur Verfügung.
Verstärkung für Altenkirchen und Horhausen
Mit ihrem erfolgreichen Abschluss verstärken die neun Feuerwehrleute künftig die Unterstützungseinheit Absturzsicherung an den Standorten Altenkirchen und Horhausen.
Diese Einheit wird benötigt, wenn Einsatzkräfte in absturzgefährdeten Bereichen sicher arbeiten müssen. Das kann beispielsweise bei Einsätzen in großen Höhen, in der Tiefe, an steilen Hängen oder in schwer zugänglichem Gelände der Fall sein.
Die Verbandsgemeindefeuerwehr Altenkirchen-Flammersfeld dankt den Ausbildern, den beteiligten Unternehmen und allen weiteren Unterstützern für ihren Beitrag zur Ausbildung.






Quelle: Verbandsgemeindefeuerwehr Altenkirchen-Flammersfeld, Presseteam Stefan Mückschel.
















