KREISGEBIET – Christophers Gartenpflege und -gestaltung – Eine moderne Firma mit Freude bei der Arbeit
KREISGEBIET – Christophers Gartenpflege und -gestaltung – Eine moderne Firma mit Freude bei der Arbeit
„Wer geht leidenschaftlich gerne zur Arbeit?“, wollten wir in einer Recherche wissen. Wir stießen dabei auf den Kleinbetrieb Christophers Gartenpflege und -Gestaltung, der seinen Sitz in der Parkstraße 30 im Luftkurort Weyerbusch hat, eine Gemeinde mit rund 1500 Einwohnern und einer guten Infrastruktur.
Schon der erste Eindruck ist positiv. Seine Gattin, wie auch Christopher, sind mit ihren beiden Kindern Frohnaturen und meistern das Leben in besonderem Maße. Der leidenschaftliche Gärtner hat in seinem Leben immer gerne verkauft, seien es Autos oder sonstige Gegenstände. Er liebt den Kontakt mit Menschen und ist im Umgang mit seinen Mitarbeitern höflich und zuvorkommend.
Christopher Di Pace ist Halbitaliener und spricht diese romanische Sprache akzentfrei. Er ist bescheiden, fleißig und kreativ. Seit zwei Jahren lebt er in dem Luftkurort und fühlt sich mit seiner Familie hier ausgesprochen wohl, hat nette Nachbarn und eine ruhige Lage. Die junge Familie schätzt die Lebensqualität im Westerwald.
Der Gärtner bietet alle Dienstleistungen an, die man sich in Hof und Garten vorstellen kann, bis hin zur Grabpflege. Er arbeitet zügig und zuverlässig. Sein Hobby hat er zum Beruf gemacht, und schon nach wenigen Werbeschaltungen kamen viele Aufträge. „Ich glaube, ich habe damit eine Marktlücke entdeckt“, meinte er mit einem Augenzwinkern. Christopher ist im Umkreis bis zu 35 Kilometern unterwegs, schneidet Büsche, Hecken und Sträucher, mäht Rasen, geht mit professionellem Gerät in die abgelegensten Winkel, um Wildwuchs zu beseitigen. Er kraxelt in hohe Obstbäume, dünnt sie aus und sorgt so dafür, dass durch die Schwere der Frucht eines Tages Äste nicht unkontrolliert abbrechen.
Bei seiner Arbeit entdecken wir einen Juchtenkäfer, der plötzlich aus einer Wiese stolpert und uns neugierig bei der Arbeit zuschaut. Der Juchtenkäfer ist ein Eremit, ein Einzelgänger. Er lebt im Mulm alter Baumhöhlen und kann bis zu fünf Jahre alt werden. Er ernährt sich von Mulm, also einem losen Gemisch aus organischen und anorganischen Resten.
Zurück zur Arbeit des Gärtners. Christopher ist froh, dass er speziell älteren Menschen helfen kann, deren Gärten zu pflegen oder sogar umzugestalten. Häufig werden seine helfenden Hände nach der Rückkehr aus dem Urlaub benötigt oder bei ganz normalen saisonalen Arbeiten. „Es spricht sich rum, wenn einer gute Arbeit macht“, so einer seiner Kunden. Der junge Mann ist bemüht, jeden Wunsch zu erfüllen und bevor er weiter geht, wird die geleistete Arbeit besprochen und eventuelle Änderungswünsche realisiert. Ein weiterer Teil des Angebotes sind Projekte, wie Terrassen, Wege und Mauern. Sie runden die Vielseitigkeit ab.
In der Gründung der Firma sah der Jungunternehmer die Möglichkeit einen Lebenstraum zu erfüllen. Reine Schreibtisch-Arbeit ist nicht so sein Ding. Bei der Gartenarbeit sehe man am Feierabend, was man gemacht hat. Ein besonderer Dank ist, wenn die Kunden zufrieden sind und ihm dies auch sagen sowie die Firma mit einem Folgeauftrag belohnen. Inzwischen ist ein Team von Mitarbeitern aufgebaut, die ebenfalls gerne zur Arbeit kommen. Meistens liegt es an einem guten Chef, wenn die Arbeit Spaß macht, so einer der Kollegen.
Laut Statistik gibt es in Rheinland-Pfalz 2038 Gartenbaubetriebe. Gartenbau ist ein krisensicheres Gewerbe. Somit gibt es auch keine veröffentlichten Zahlen über Insolvenzen im vergangenen Jahr in unserem Bundesland. Da Menschen immer älter werden, und zwar am liebsten zu Hause, überlässt man die Pflege dann auch gerne einem Profi, der zügig mit passendem Gerät alles erledigt. (Werner Klak)





















