ALTENKIRCHEN – Gummipöller auf dem Busbahnhof der Pestalozzi Schule

ALTENKIRCHEN – Gummipöller auf dem Busbahnhof der Pestalozzi Schule

19 sogenannte Gummipöller wurden am 8. und 9. Juni auf dem Busbahnhof an der Pestalozzi Grundschule installiert. „Wozu“?, wollte einer unserer Mitarbeiter wissen; als einer der Einsatzkräfte des Bauhofs der Verbandsgemeinde die Löcher in die Straße bohrte, um anschließend große Dübel zur Befestigung ins Erdreich zu hämmern. Es soll die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler besser gewährleisten, so die Antwort der gestandenen Männer. Einer der Anwohner, der zufällig vorbeikam, wollte wissen, wie solche Pöller tatsächlich die Sicherheit verbessern könnten. Nun, diejenigen, die es sich ausgedacht haben, werden sich etwas dabei gedacht haben, so ein anderer Passant.

Die Pestalozzi-Schule wurde im Kaiserreich um 1900 erbaut und in den 1950er Jahren erweitert. In den Jahren nach 1990 sind umfangreiche Containererweiterungen realisiert worden, um die Ganztagsbetreuung zu gewährleisten. Zudem gab es umfangreiche Sanierungen der Sporthalle. Unterrichtet werden 350 Schülerinnen und Schüler. Die Zahl der Lehrkräfte liegt bei etwa 65. Kai Meuler leitet seit Juli 2025 die Geschicke der Schule, nachdem Achim Fasel in einer schönen Feier in den Ruhestand verabschiedet worden war.

Anwohner haben täglich einen ordentlichen Geräuschpegel zu ertragen, der oftmals noch nach 19 Uhr stattfindet, obwohl ausgeschildert ist, dass der Fußballplatz nur bis zu diesem Zeitpunkt geöffnet ist. Abgesehen davon, wieviel Müll hier jeden Tag rumliegt, angefangen von Zigarettenkippen, die meist vor dem Zaun der Schule achtlos weggeworfen werden, über Chipstüten, die oftmals noch halb voll sind, bis hin zu irgendwelchen Kleidungsstücken, die vor sich hingammeln, so ein Mann, der seit 10 Jahren alles hautnah miterlebt und sich oft genug bückt, um den Müll der anderen dorthin zu bringen, wo er hingehört, in den Mülleimer, wovon mehrere auf dem Schulhof platziert sind.

Zum Spielen ist der Schulhof für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren zu folgenden Zeiten geöffnet: Montags bis donnerstags von 16:30 bis 19 Uhr, freitags von 14 bis 19 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 19 Uhr. Hin und wieder kommt es vor, dass ältere angetrunkene Fußballer bis nach 22 Uhr kicken und einen Höllenlärm veranstalten, so ein weiterer Anwohner. Wenn sie darauf angesprochen werden, leise zu sein, werden sie frech und machen weiter bis irgendwann ein Anruf von zu Hause kommt und die Truppe abmarschiert. Es ist nicht klar, wie dieses Problem in den Griff zu bekommen ist. Vielleicht einfach dadurch, dass der Hausmeister um 19 Uhr das Tor schließt, meinte eine Anwohnerin, die gesundheitliche Probleme hat und froh wäre, abends in Ruhe auf dem Balkon zu verbringen. Womöglich steigen die Hobbykicker dann über den Zaun, so ein Anwohner, der dieses Drama seit über 20 Jahren aushalten muss. Aber ein Versuch, die Tore um 19 Uhr zu schließen wäre eine Maßnahme, die es auszuprobieren gilt, meinte ein weiterer Anwohner abschließend. (Werner Klak)

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