RHEINLAND-PFALZ – Mehr als 2 Millionen Euro für Projekte, die Chancen am Arbeitsmarkt erhöhen

RHEINLAND-PFALZ – Mehr als 2 Millionen Euro für Projekte, die Chancen am Arbeitsmarkt erhöhen – Bätzing-Lichtenthäler: „Wir dürfen es nicht zulassen, dass unüberwindbare Hürden entstehen“ – Unterstützung bieten, Chancen erhöhen: Das ist der Kerngedanke hinter drei arbeitsmarktpolitischen Landesprogrammen, die heute in die nächste Förderrunde starten und die das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend (MASFFJ) mit mehr als 2 Millionen Euro Landesmitteln mitfinanziert. Es handelt sich um Angebote für Menschen, die am Arbeitsmarkt benachteiligt sind und Leistungen nach dem SGB II beziehen. Der Erwerb und die Stärkung digitaler Kompetenzen spielen bei den Projekten eine besondere Rolle.

„Die Menschen in Rheinland-Pfalz so zu unterstützen, dass sie den schnellen und grundlegenden Wandel in der Arbeitswelt bewältigen können – das ist eine der Kernaufgaben des Arbeitsministeriums“, betont Arbeits- und Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Die digitale Transformation verändert unsere Arbeitswelt grundlegend. Neben vielen positiven Möglichkeiten bringt sie auch neue Anforderungen. Wir dürfen nicht zulassen, dass diese für bestimmte Zielgruppen zu unüberwindbaren Hürden werden und die Menschen digital abgehängt sind.“

41 Projekte werden gemeinsam mit den Jobcentern finanziert

In diesem Sinne finanziert das MASFFJ 41 Projekte in den Förderansätzen „Digi-Scout“ (30 Projekte), „Ältere ab 50 Jahren“ (6 Projekte) und „Von Hand zu Hand“ (5 Projekte) gemeinsam mit den teilnehmenden Jobcentern. Die „Digi-Scouts“ haben das Ziel, allgemeine digitale Kompetenzen der teilnehmenden SGB II-Beziehenden auszubauen und sie zu befähigen, Online-Angebote der Jobcenter eigenständig zu nutzen. Schwerpunkt in den Projekten für die Zielgruppe der Älteren ab 50 Jahren ist es, das Qualifikationsniveau zu erhöhen, die digitalen Kompetenzen sowie die Leistungsfähigkeit zu fördern und gesundheitliche Einschränkungen zu überwinden. Weiterhin werden in den Projekten „Von Hand zu Hand“ Teilnahme- und Durchhaltechancen von SGB II-Beziehenden erhöht, indem eine auf die individuellen Bedarfe abgestimmte Begleitung angeboten wird.

Die Projekte haben eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2027. Bei den Förderansätzen „Digi-Scout“ und „Von Hand zu Hand“ können aus Landesmitteln bis zu 60 Prozent der förderfähigen, tatsächlichen Ausgaben eines Projektes finanziert werden. 40 Prozent werden von den Jobcentern kofinanziert. Bei den Projekten für Ältere ab 50 Jahren erfolgt die Finanzierung jeweils hälftig.

„Die Rückmeldungen aus der Praxis zeigen, dass die Projekte gut angenommen werden und die Bedarfe weiterhin hoch sind. Ich freue mich sehr, dass wir bei den ,Digi-Scouts‘ in dieser Förderrunde sogar 6 Projekte mehr fördern als noch in der vorherigen Runde. Damit sind wir mit diesem Förderansatz nahezu flächendeckend vertreten“, betont Arbeits- und Sozialministerin Bätzing-Lichtenthäler.

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