WISSEN-SCHÖNSTEIN-DRESDEN – Schöne Tage im Elbflorenz – KFD aus Wissen und Schönstein besuchen Dresden
WISSEN-SCHÖNSTEIN-DRESDEN – Schöne Tage im Elbflorenz – KFD aus Wissen und Schönstein besuchen Dresden
Dresden ist nicht nur die Hauptstadt des Freistaates Sachsen, sondern der Ort ist auch seit Jahrhunderten ein Zentrum von Kunst und Kultur und führt daher zu Recht bei Kennern den Ehrentitel „Elbflorenz“. Eine Gruppe von Mitgliedern der katholischen Frauengemeinschaften aus Wissen und Schönstein machte sich auf, um auf den Spuren August des Starken, Gottfried Sempers und Richard Wagners zu wandeln. Ergänzt um sechs Mitglieder des vermeintlich „starken“ Geschlechts, erlebte man wunderschöne Tage und erfuhr viel Neues. Der Erfolg einer solchen Visite setzt eine gute Vorbereitung und eine harmonische Reisegruppe voraus.
Elisabeth Wieschollek und Waltraud Hammann hatten ein vielfältiges Programm zusammengestellt und die Westerwälder Gruppe hatte immer Spaß und gute Laune. Eine gemeinsame Stadtrundfahrt im Bus brachte viele interessante Einblicke in das Leben und die Geschichte Dresdens und seiner Einwohner. Damit war allerdings auch die Grundlage geschaffen für manche gemeinsame Unternehmung, sowie den individuellen Besuch der Sehenswürdigkeiten.
Alle waren von der wieder aufgebauten Frauenkirche beeindruckt und das Residenzschloss mit dem sagenumwobenen „Grünen Gewölbe“ und anderen Sammlungen war ebenfalls die Reise wert. Überhaupt bietet die Stadt ihren mehr als 570.000 Einwohnern und den vielen Gästen eine Vielzahl von Museen aller Art.
Auch das Ensemble des „Zwingers“ machte großen Eindruck und die „Brühlschen Terrassen“ am Elbufer strahlten im Sonnenschein. Die Fans der Oper hatten mit Guiseppe Verdis „La Traviata“ in der Semperoper einen unvergesslichen Abend, während andere die romantische Altstadt erkundeten, zum Teil begleitet vom Nachtwächter August des Starken.
Gemeinsam machte man sich auf, dass „Blaue Wunder“ zu erleben. Dahinter verbarg sich natürlich keine unangenehme Überraschung, sondern mit der „Loschwitzer Brücke“ eine der legendären Elbüberquerungen. 1891 bis 1893 als Stahlbrücke errichtet und blau gestrichen, wird sie ihrem Namen sicher nach den derzeit laufenden Sanierungsarbeiten bald wieder gerecht werden.
In jedem Falle konnten die Gäste von der Sieg auf diesem Wege die ebenfalls mehr als 100 Jahre alte Standseilbahn von den Elbauen zum Stadtteil „Weißer Hirsch“ und zum „Luisenhof“ erreichen. Von dort gab es dann einen atemberaubenden Blick über das Tal der Elbe und auf die Residenzstadt. Die gemeinsame Bootsfahrt auf der Elbe bot dann wieder vollständig neue Ansichten auf die weltbekannte Stadtsilhouette und die Bilder des Malers Canaletto standen auf einmal in der Realität vor Augen.
Die zahlreichen Kirchen Dresdens boten am Sonntag vielfältige Möglichkeiten zum Gottesdienstbesuch. Vor allem die Frauenkirche, aber auch die Kreuzkirche als Wirkungsstätte Johann Sebastian Bachs und die Schlosskirche mit der Herzgruft August des Starken liegen bekanntlich nahe beieinander in der Stadtmitte.
Immer wieder beeindruckte die immense Aufbauleistung der Dresdener vor und nach der Wende die Gäste von der mittleren Sieg. Noch wenige Wochen vor dem Ende des zweiten Weltkrieges durch alliierte Bomber vollständig in Schutt und Asche gelegt, strahlt das Kleinod an der Elbe heute wieder in großer Pracht.
Der ebenfalls wieder hergestellte „Sophienkeller“ im Taschenbergpalais mit seinem historischen Ambiente und einer vorzüglichen Getränke – und Speisenkarte war dann wie geschaffen für den Abschluß eines Besuches mit vielen guten Eindrücken und Begegnungen. Eine gelungene und pünktliche Rückfahrt mit der Bahn soll gerade in der heutigen Zeit nicht unerwähnt bleiben, wie vor allen Dingen auch das herzliche Dankeschön aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die tolle Arbeit und die umsichtige Reiseleitung durch die beiden Organisatorinnen.

















