ALTENKIRCHEN – Das Amtsgericht der Kreisstadt war am Freitag, 24. April Schauplatz eines spektakulären Versteigerungsverfahren.

ALTENKIRCHEN – Das Amtsgericht der Kreisstadt war am Freitag, 24. April Schauplatz eines spektakulären Versteigerungsverfahren.

Das Amtsgericht der Kreisstadt war am Freitag, 24. April Schauplatz eines spektakulären Versteigerungsverfahren. Es ging um eine Immobilie in Stadtnähe mit einer gesamten Fläche von 1.705 Quadratmetern, das mit einem Wert von 161.000 Euro taxiert worden war, woraus rund 106.000 Euro bestehende Rechte geltend gemacht wurden. Nur vier Interessierte beteiligten sich mit einer Angebotsabgabe.

Um 10.26 Uhr wurde das Bieterverfahren eröffnet, das mindestens 30 Minuten dauerte. Das erste Angebot lag bei der Hälfte des, laut Gutachten geschätzten, Gesamtwertes. Erst 22 Minuten nach Eröffnung erfolgte das zweite Gebot, das nur wenig darüber lag. Fünf Minuten vor Abschluss der Mindestbieterzeit ging es in die heiße Phase. Bis zum Schluss des Verfahrens um 11.17 Uhr gab es insgesamt 53 Angebote. Schließlich ging das Anwesen für ein Gebot von insgesamt genau 301.533,65 Euro an den neuen Eigentümer.

„Dieses Verfahren war für mich einzigartig“, meinte einer der Beobachter, der das Anwesen kennt und vorzeitig aus dem Bieten ausgeschieden war. Grundbesitzersteigerungen seien derzeit populär, meinte ein anderer Besucher des Verfahrens. Erst kürzlich ist eine andere Immobilie vor dem Amtsgericht mit 44.000 Euro über dem taxierten Wert an einen neuen Besitzer gegangen. (Werner Klak)

Foto: Ein besonderes Grundbesitzversteigerungsverfahren fand am Freitag, 24. April vor dem Amtsgericht in Altenkirchen statt. Ein Anwesen mit einem taxierten Wert von 161.000 Euro wechselte den Besitzer, der eine Kaufsumme von über 301.000 Euro geboten hatte. 53 Gebote wurden in einer Zeit von 51 Minuten abgegeben. Foto: Werner Klak

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