URBACH – Scheunenbrand in Urbach
URBACH – Scheunenbrand in Urbach
Am 10. April gegen 17.45 Uhr wurden die ersten Einsatzkräfte unter dem Stichwort „unklare Rauchentwicklung aus Gebäude“ von der Leitstelle Montabaur alarmiert. Nach dem Eingang von mehreren Notrufen wurde die Alarmstufe auf „Scheunenbrand“ erhöht und neben den Wehren Puderbach und Dernbach auch die Feuerwehr in Dierdorf alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine leerstehende Scheune brannte. Kurz vor dem Eintreffen der Feuerwehr kam es zu einer Rauchgasdurchzündung, die einen Vollbrand des Objekts verursachte und zum Einsturz des Daches führte. Die Flammen griffen auf den Dachstuhl eines benachbarten unbewohnten Wohnhauses über, das stark beschädigt wurde.
Ein Funkenflug entfachte zudem einen Schuppenbrand in der Nachbarschaft, der jedoch schnell gelöscht werden konnte. Da die brennende Scheune aufgrund der Einsturzgefahr nicht betreten werden konnte, erfolgt die Brandbekämpfung ausschließlich von außen. Hierzu setzen die Wehren die Hubarbeitsbühne aus Puderbach und die Drehleiter von Dierdorf von zwei Seiten ein. Im Zuge der Löscharbeiten stürzte die Scheune immer weiter ein. Schließlich musste ein Bagger kommen und den Abriss vornehmen, damit alle Flammen gelöscht werden konnten. Im Gebäude befanden sich noch größere Mengen von Heu.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Puderbach, Dernbach und Dierdorf waren mit insgesamt 65 Kräften im Einsatz. Der Energieversorger Syna schaltete vorsorglich den Strom ab, konnte die Versorgung jedoch am Abend wiederherstellen. Auch die Polizei und das DRK Puderbach unterstützten mit Drohne, sechs Einsatzkräften und drei Fahrzeugen. Der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Diethelm Stein war vor Ort und hat sich ein Bild der Lage gemacht, ebenso war Ortsbürgermeister Gert Winkelmeier. Der Einsatz endete kurz vor 22 Uhr. Zur Brandursache und Schadenshöhe liegen noch keine Informationen vor. Verletzt wurde niemand. Fotos: Feuerwehr VG Puderbach/Wolfgang Tischler. Quelle: VG FFW Puderbach




















