KREIS ALTENKIRCHEN – Dienstkleidung für die Notfallseelsorge

KREIS ALTENKIRCHEN – Dienstkleidung für die Notfallseelsorge

Sie sind ein wichtiger Bestandteil der sogenannten Blaulichtfamilie, erkennen wird man sie künftig aber an einem kräftigen Lila: So präsentiert sich die neue Dienst- und Schutzkleidung für die Mitglieder der Notfallseelsorge im Kreis Altenkirchen – erstmals werden die Frauen und Männer mit einheitlichen Jacken, Hosen, Westen etc. ausgestattet. So sind sie vor Ort klar als Ansprechpartner erkennbar.

Die Kosten dafür trägt der Kreis (rund 12.000 Euro), die offizielle Übergabe erfolgte dieser Tage durch Landrat Dr. Peter Enders im Beisein von Koordinatorin Kirsten Galla (ev. Pfarrerin in Gebhardshain) und Referatsleiter Michael Greb (Zivile Verteidigung/Katastrophenschutz).

Die „Erste Hilfe für die Seele“ hat inzwischen im Kreis eine langjährige Tradition. Die Helferinnen und Helfer rücken in besonderen Notfällen und Krisensituationen aus, um Opfer, Zeugen und auch Angehörige zu betreuen und zu begleiten. Sie entlasten dadurch auch die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst. „Unsere Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger leisten seit vielen Jahren einen unschätzbaren Dienst, der in der Öffentlichkeit noch viele stärkere Beachtung und Würdigung verdient hat“, betonte Landrat Enders.

Im vergangenen Jahr war die Notfallseelsorge im Kreis gemeinsam mit den Kirchen auf eine breitere Basis gestellt worden. Hatten bislang in der Regel Hauptamtliche diese Tätigkeit übernommen, sollte dies künftig ebenso im Ehrenamt möglich sein. In der Tat scheint der Plan aufzugehen: Ein entsprechender Aufruf war auf fruchtbaren Boden gestoßen, derzeit absolvieren etwa 15 Frauen und Männer einen 112 Stunden umfassenden Kurs. Nach Abschluss der Ausbildung im Juni wird das Team der Notfallseelsorge im Kreis somit eine deutliche Stärkung erfahren.

Foto: Landrat Dr. Peter Enders (M.) freut sich, die ersten Dienstkleidungen an Mitglieder der Notfallseelsorge übergeben zu können: Marc Hannemann, Beate Hönemann, Kirsten Galla, Marius B. Franken und Iris Theis (v.l.). Foto: Kreisverwaltung / Jürgen Große

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