Zweigleisiger Ausbau der Siegstrecke könnte Aufnahme in Bundesverkehrswegeplan finden

REGION – Zweigleisiger Ausbau der Siegstrecke könnte Aufnahme in Bundesverkehrswegeplan finden – Erwin Rüddel unterstützt nachdrücklich Forderungen von Landrat Lieber – „Die Forderung von Landrat Michael Lieber nach einem konsequenten zweigleisigen Ausbau der Siegstrecke, unterstütze ich ausdrücklich. Zudem sehe ich große Chancen, dass dieser lange überfällige Ausbau der Schienenstrecke zwischen Köln und Siegen Berücksichtigung im neuen Bundesverkehrswegeplan findet“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

„Landrat Lieber hat recht mit seiner Forderung um den Streckenausbau, weil davon auch viel für den Landkreis Altenkirchen abhängt“, so der Bundesparlamentarier weiter. Zahlreiche Pendler aus dem Kreis sind tagtäglich auf eine gute und funktionierende Bahnverbindung angewiesen, um pünktlich zu ihrem Ausbildungs- oder Arbeitszielort zu gelangen.

„Es gilt den diskutierten Prozess voranzutreiben, denn nur so können wir eine bessere Zug-Anbindung für die Anwohnerinnen und Anwohner erreichen“, betont Rüddel. Der steht mit seiner Aussage nicht alleine. Sowohl der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Sebastian Schuster, als auch Bundestagskollegen aus Nordrhein-Westfalen teilen Rüddels Bemühen.

„Es ist erfreulich und umso wirkungsvoller, wie hier über Partei-, Kreis- und Ländergrenzen hinweg an einem Strang gezogen wird“, konstatiert Rüddel, der als einer der Initiatoren der inzwischen über 120 Bundestagsabgeordnete zählenden parteiübergreifenden Parlamentsgruppe Bahnlärm im Deutschen Bundestag weitere klare Vorstellungen hat.

„Sollte ein zweigleisiger Ausbau erfolgen, muss die Siegstrecke auch in den Genuss von höchsten Lärmstandards kommen. Wenn Strecken neu gebaut oder grundlegend ertüchtigt werden, dann gibt es dazu auch Lärmschutz auf dem neuesten Stand. Bestandsstrecken werden dagegen nach jeweiliger Haushaltslage bloß mit geringeren Lärmschutzmaßnahmen bedacht. Die höheren Standards müssen aber für die gesamte Strecke und nicht nur für einzelne Teilabschnitte gelten“, so der christdemokratische Abgeordnete.

„Ich teile auch die Äußerung des Altenkirchener Landrats Lieber, dass der zweigleisige Ausbau der Siegstrecke eine wichtige Chance zur Verbessrung der Erreichbarkeit des Landkreises Altenkirchen und langfristige Sicherung von mehr Attraktivität für Berufstätige und Familien bedeutet. Die Lärmbelästigung durch den Schienenverkehr, per Umrüstung von Waggons auf sogenannte Flüsterbremsen, wird sich eh ab 2020 um 50 Prozent und damit um die Hälfte reduzieren“, bekräftigt Erwin Rüddel.

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