Westerwald Bank begründet sechs weitere Schulpatenschaften
HACHENBURG – Westerwald Bank begründet sechs weitere Schulpatenschaften – Die Westerwald Bank hat sechs neue Schulpatenschaften begründet. Gemeinsam mit Vertretern der beteiligten Schulen und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz hat Bankvorstandssprecher Wilhelm Höser die Urkunden in Hachenburg unterzeichnet. Mit dabei war auch der Westerwälder Landrat Achim Schwickert, der die Schulpatenschaften als wichtiges Instrument für den Austausch von Schulen und Unternehmen in der Region würdigte. Die neuen Partner der Westerwald Bank sind die Förderschule am Alserberg in Wissen, die Realschule plus Hoher Westerwald in Rennerod, das Private Gymnasium Marienstatt, die Friedrich-von-Bodelschwingh Realschule plus in Puderbach sowie die Theodor-Heuss- Realschule plus und das Privatgymnasium Raiffeisen-Campus in Wirges. „Bildung und die Zukunft der nachfolgenden Generationen unserer Heimat liegen uns als Partner der Region am Herzen. Deshalb arbeiten wir bereits seit langem mit vielen Schulen in der Region auf unterschiedlichen Ebenen zusammen“, unterstrich Wilhelm Höser in seinem Grußwort. Die Patenschaften sollten bestehende Kooperationen und den Austausch zwischen Schule und Wirtschaft intensivieren und junge Menschen auf ihrem Weg in den Beruf unterstützen. Neben Bewerbertrainings durch die Bank werde es beispielsweise Unterrichtseinheiten rund um Themen wie Geld, Wirtschaft, Zahlungsverkehr oder Internetsicherheit geben. Zudem wolle man auch deutlich machen, welche Berufsbilder es in der Bank gebe und Praktika ermöglichen.
Bei den Patenschaften gehe es nicht nur um die Ausbildungsreife der Jugendlichen, sondern auch darum, die Schüler für Wirtschaftsfragen zu sensibilisieren und ökonomisches Grundlagenwissen zu vermitteln. Mit den bereits bestehenden Kooperationen in den Landkreisen Altenkirchen, Westerwald und Neuwied zählt die Bank nunmehr 15 Schulpatenschaften in der Region. Mit Blick auf die rückläufigen Bevölkerungszahlen unterstrich er, „dass es uns jede Anstrengung wert sein sollte, die Menschen, und vor allem junge Menschen, in die Lage zu versetzen, hier in der Region langfristig ihren Lebensmittelpunkt zu wählen“. Es gehe bei den Schulpatenschaften nicht darum, „eine Urkunde aufzuhängen oder ein Bild zu machen“, bekräftigte Bernhard Meffert, Schulleiter des Raiffeisen-Campus in Wirges. Man müsse sie, und da war er mit allen Rednern einig, mit Leben füllen. Nach Ansicht von IHK-Geschäftsführer Richard Hover (Montabaur) ist das Modell der Schulpatenschaften für alle Beteiligten gewinnbringend: Die Jugendlichen würden auf die Anforderungen in der Wirtschafts- und Berufswelt vorbereitet, lernen Berufsbilder umfassend kennen und können frühzeitig persönliche Kontakte zu einem potenziellen Ausbildungsbetrieb knüpfen. Die Schulen intensivieren ihre Kontakte zur regionalen Wirtschaft, könnten mit mehr Praxisbezug unterrichten und erhöhten die Übergangsquote von der Schule in die Ausbildung. Die beteiligten Unternehmen schließlich hätten ihrerseits die Möglichkeit, sich – auch mit Blick auf sinkenden Schülerzahlen und den Fachkräftemangel – als attraktiver Arbeitgeber für künftige Mitarbeiter zu positionieren. Die Unterzeichnung der offiziellen Patenschaftsurkunden verleihe dem Projekt ein hohes Maß an Verbindlichkeit. Der regelmäßige Austausch zwischen Schulen und Betrieben sichere die inhaltliche Weiterentwicklung der Patenschaften.
















