Viertklässler der Grundschule Flammersfeld gedenken Opfer der Kriege und Gewaltherrschaft

FLAMMERSFELD – Viertklässler der Grundschule Flammersfeld gedenken Opfer der Kriege und Gewaltherrschaft – Es gehört in der Grundschule Flammersfeld seit einigen Jahren schon zum Unterricht, dass die Kinder der vierten Klassen sich mit dem Thema NS Regimes, seiner Menschenvernichtung, den Kriegen allgemein und ins Besondere mit den beiden Weltkriegen, aber auch mit Gewaltherrschaften der Neuzeit, mit ihrer Menschen verachtenden Brutalität befassen. In die Wege hatte dieses Engagement die ehemalige Rektorin Jutta Flammersfeld. Neben der Thematik des Themas fertigen die Schulkinder kleine Gebinde, Kiefernzweig mit weißen Kreuz, an, um die am Wochenende vor dem Volkstrauertag gemeinsam auf den Namenstafeln der gefallenen Soldaten und zwei Frauen auf dem Gedenkfriedhof zu platzieren. Neben der Bearbeitung der Geschichte im Unterricht erläuterte in einer kleinen Gedenkfeier in der Friedhofskapelle des Flammersfelder Friedhofes Pfarrerin Sylvia Schaake den Jungen und Mädchen die unmenschliche, tödliche Verfolgung der Juden und anderer Gruppen im Dritten Reich sowie die Sinnlosigkeit der Kriege. Die Schulkinder bekamen die Aufgabe zu erkunden wie viele Gräber sich auf den Gedenkfriedhof befinden, wie viele Männer und Frauen es sind und wie alt die Personen waren als sie starben. Ebenso kam auch die Brücke von Remagen zum Thema und die damit verbundene Hinrichtung der Wehrmachtsoffiziere, die in Walterschen standrechtlich erschossen und in Birnbach begraben wurden. Am Mahnkreuz gedachten die Klassen 4a mit ihrer Lehrerin Simone Pirzenthal und 4b mit Lehrerin Gudrun Knaupe, mit einem Gebet der Toten. Einige der Kinder fanden unter den Gräbern auch Familienangehörige. (wwa) Fotos: Wachow

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