Sturmtief „Frederike“ wütete auch in der Verbandsgemeinde Hamm

HAMM – Sturmtief „Frederike“ wütete auch in der Verbandsgemeinde Hamm – Zahlreiche Bäume stürzten um – Stromleitungen wurden zu Boden gerissen – Donnerstagvormittag, um 11:43 Uhr alarmiert die Leistelle Montabaur die Feuerwehr Hamm. Danach klingelten das Telefon und das Faxgerät im Feuerwehrhaus im Minutentakt. Es werden umgestürzte Bäume aus der gesamten Verbandsgemeinde Hamm gemeldet.
An einigen Stellen konnte die Feuerwehr aus Sicherheitsgründen nicht tätig werden, da der Sturm noch so stark war, und befürchtet werden musste dass weitere Bäume entwurzelt werden. Zwischen Roth und Heckenhof fielen einige Fichten auf eine Stromleitung und reißen sie zu Boden. Ebenso wurde eine Stromleitung zwischen Dünebusch und Pirzenthal abgerissen. Dort entzündete sich der Waldboden und die Feuerwehr muss eine lange Schlauchleitung in den Wald legen um den Entstehungsbrand zu löschen. Nachdem die Leitung durch den Energieversorger freigeschaltet war, konnten die Einsatzkräfte auch die restlichen Glutnester löschen. Einige Ortschaften hatten auch in den Abendstunden noch keinen Strom. Der Energieversorger arbeitet mit Hochdruck an der Reparatur den Leitungen.
Viele der Hindernisse wurden von der Feuerwehr beseitigt. Die Bergstraße zwischen Mühlenthal und Breitscheidt und die L 267 zwischen Forst und Wäldchen bleiben weiterhin gesperrt. Am späten Nachmittag als der Sturm nachließ, beseitigten die Wehrmänner noch die umgestürzten Bäume auf der L 267 Richtung Pracht. Am frühen Abend wurde die Wehr nochmal nach Hof Holpe gerufen. Dort, am Ortseingang, blockierte ebenfalls ein großer Baum die Straße. Die Besatzung des Rüstwagens beseitigte den Baum mit der Kettensäge und gab die Straße für den Verkehr frei. (am) Fotos: Feuerwehr Hamm




















