SPD-Politiker besucht Böden-Presswerk in Daaden
DAADEN – Thorsten Wehner führte Besuchs- und Dialogreihe mit der heimischen Wirtschaft fort – SPD-Politiker besuchte Böden-Presswerk in Daaden – Seine Besuchs- und Dialogreihe setzte der Landtagsabgeordnete Thorsten Wehner nun mit einem Besuch der Firma „Bödenpresswerk Daaden GmbH“ in Daaden fort. Begleitet wurde der SPD-Politiker bei dieser Betriebsbesichtigung von Vorstands- und Fraktionsmitgliedern der SPD im Daadener Land, u.a. von Ortsbürgermeister Walter Strunk und Ortsvereinsvorsitzende Hannelore Dommus. „Das Unternehmen blickt auf eine über 50jährige Tradition am Standort Daaden zurück“, wie Helmut Niedenführ, Kaufmännischer Leiter zu Beginn ausführte. Im Jahr 2001 wurde die
Böden- Presswerk GmbH als Nachfolgeunternehmen der insolventen Walter Krämer Industrieanlagen GmbH aus der Taufe gehoben. Das Unternehmen hat sich auf die Herstellung von hochwertigen, kaltgeformten Kesselböden spezialisiert. Die Kesselböden bilden dann beispielsweise den Abschluss von Tanks, Behältern und Apparaten. „Die Endprodukte der Edelstahlböden sind beispielsweise für Brauereien, Lebensmittelindustrie oder auch die chemische Industrie bestimmt“, so Manfred Weber.
Die Firma hat in den zurückliegenden Jahren mehrere Millionen Euro in die Modernisierung des Maschinenparks investiert. So werden die Stahlböden heute im Plasmaverfahren geschnitten. „Mit unseren modernen Maschinen sind wir in der Lage nahezu jedes Wunschmaß eines Bodenelementes zu realisieren“, betonte Helmut Niedenführ. Fast 40 Prozent der Produktion gehen heute in den Export. „Dies war vor 30 Jahren noch anders. Damals saßen fast alle unserer Kunden im nahen Siegerland. Heute liefern wir gerade mal 5 Prozent in die Region“, so Manfred Weber.
Heute beschäftigt das mittelständische Familien-geführte Unternehmen 60 Mitarbeiter/innen. Das Durchschnittsalter der Belegschaft liegt bei circa 35 Jahren. Angesprochen auf das Thema „Fachkräftegewinnung“ bezeichnete Niedenführ die Lage als nicht einfach. „Es sei schwierig wirklich passende Bewerber zu bekommen. Positiv sei aber die Bindung der bestehenden Belegschaft an das Unternehmen“, so der kaufmännische Leiter. „Die Stimmung und der Zusammenhalt im Unternehmen sei hervorragend.“
Ortsbürgermeister Walter Strunk bezeichnete die mittelständischen Familiengeführten Unternehmen als einen Glücksfall für die Orts- und Verbandsgemeinde. Auch Thorsten Wehner fühlte sich nach der Betriebsführung darin bestätigt und bezeichnete die mittelständische Unternehmensstruktur im Ländlichen Raum mit ihren kurzen Drähten zwischen Betriebsführung und Belegschaft als einen Standortvorteil für Deutschland und als Teil des wirtschaftlichen Erfolges der Unternehmen.
















