RHEINLAND-PFALZ – Warnstreiks im Verlag der Saarbrücker Zeitung Medienhaus GmbH und Trierischen Volksfreund GmbH

RHEINLAND-PFALZ – Warnstreiks im Verlag der Saarbrücker Zeitung Medienhaus GmbH und Trierischen Volksfreund GmbH

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, ruft am Dienstag, 24.02.2026, von 08:00 bis 11:00 Uhr, die Beschäftigten des Verlags der Saarbrücker Zeitung Medienhaus GmbH und der Trierischen Volksfreund GmbH zu Warnstreiks auf, um auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen. Hintergrund ist die Unzufriedenheit mit dem letzten Angebot des Arbeitgebers in der zweiten Verhandlungsrunde Ende Januar. In der laufenden Entgeltrunde wird ein Festbetrag in Höhe von 200€ mit einer Laufzeit von 12 Monaten gefordert.

Hintergrund: Gleiche Arbeit, gleiche Bezahlung

Die Redaktionen beider Häuser haben in ihren kürzlich zurückliegenden Tarifverhandlungen bereits ein gutes Ergebnis erzielt. Die Beschäftigten im Verlag wollen nun nicht abgehängt werden und stehen für ihre Forderungen ein.

Besonders die Kolleginnen des Trierischen Volksfreund betonen: „Wer praktisch die gleiche Arbeit für den jeweils anderen Standort leistet, muss auch das gleiche Geld verdienen.“ Die zusätzliche Forderung nach einer Angleichung der Entgelte an die Saarbrücker Kolleginnen steht dabei im Mittelpunkt. Ebenfalls wird eine Einmalzahlung in Höhe von 2000€ gefordert, da die Kolleginnen des Trierischen Volksfreund im Jahr 2024 keine Inflationsausgleichsprämie erhalten haben.

Nächster Verhandlungstermin: 03.03.2026

Ver.di und Beschäftigte erwarten, dass der Arbeitgeber im nächsten Verhandlungstermin am 03.03.2026 ein verbessertes Angebot vorlegt. „Nach den letzten Verhandlungen muss der Arbeitgeber noch eine Schippe drauflegen“, so Julia Mole, ver.di Verhandlungsführerin. Der heutige Warnstreik soll ein klares Signal senden: Die Beschäftigten stehen geschlossen hinter ihren Forderungen und sind bereit, für faire Arbeitsbedingungen einzutreten.

Ziel: Aufmerksamkeit und Solidarität

Mit dem dreistündigen Warnstreik wollen die Kollegen nicht nur auf ihre Situation aufmerksam machen, sondern auch Solidarität unter den Beschäftigten beider Standorte zeigen. „Es geht um Wertschätzung und Gerechtigkeit “, betont Julia Mole, ver.di Verhandlungsführerin.

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