RHEINLAND-PFALZ – Landesregierung berät mit Betriebsvertretung des US-Luftwaffenstützpunktes Spangdahlem über Unterstützung für Zivilbeschäftigte

RHEINLAND-PFALZ – Landesregierung berät mit Betriebsvertretung des US-Luftwaffenstützpunktes Spangdahlem über Unterstützung für Zivilbeschäftigte – Arbeitsstaatssekretär Dr. Alexander Wilhelm hat am Dienstag die Vorsitzenden der Betriebsvertretung der Airbase in Spangdahlem sowie der Hauptbetriebsvertretung der Air Force eingeladen, um gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di über Unterstützungsmöglichkeiten der Landesregierung zu Fragen des Truppenabzugs zu beraten.

Die US-Regierung kündigte Ende Juli dieses Jahres an, in Spangdahlem unter anderem die F 16-Staffel abzuziehen, so dass es möglicherweise zum Abbau ziviler Stellen kommt. Der Standort ist Arbeitgeber für ca. 750 deutsche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Ob und wie viele Beschäftigte tatsächlich von den Abbaumaßnahmen betroffen sein werden, steht allerdings noch nicht fest.

„Die Landesregierung setzt sich für den Erhalt des Stützpunktes und der Beschäftigung vor Ort ein. Die Umwandlung von Arbeitsplätzen bei den US-Streitkräften in zivile Beschäftigung ist eine große Herausforderung, die sozialverträglich gestaltet werden muss. Über Haushaltsmittel der Landesregierung kann bei Bedarf durch Beratungs- und Qualifizierungsangebote die Arbeitsmarktsituation von Zivilbeschäftigten verbessert werden“, betonte Staatssekretär Dr. Alexander Wilhelm.

„Die Landesregierung stimmt sich seit Jahren mit Unterstützung der Kopfstelle Zivilpersonal des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung mit den verschiedenen Akteuren ab, um die Unterstützungsmaßnahmen zur Qualifizierung von Zivilbeschäftigten effektiv und nachhaltig zu planen und umzusetzen“, so der Arbeitsstaatssekretär. „Sich abzeichnende Veränderungsprozesse lassen sich in der Regel am effektivsten durch konsequentes und schnelles Handeln aller Beteiligten im Dialog bewältigen.“

Beitrag teilen