RHEINLAND-PFALZ – AfD Rheinland-Pfalz fordert Gesprächsabbruch und Ditib-Auflösung
RHEINLAND-PFALZ – AfD Rheinland-Pfalz fordert Gesprächsabbruch und Ditib-Auflösung – Michael Frisch und Joachim Paul (AfD): Mit dem Rücktritt von Ditib-Chef Yildiz ist es nicht getan – Landesregierung muss endgültig alle Gespräche mit Ditib abbrechen, Verband muss sich auflösen
Die AfD begrüßt den Rücktritt des Ditib-Landesvorsitzenden Yildiz, der die Konsequenzen aus der Einladung des extremistischen Historikers Simsirgil zieht. Der Erdogan nahestehende Hochschullehrer war in der Vergangenheit immer wieder mit Hetzparolen aufgefallen.
AfD-Landesvorsitzender Michael Frisch: „Dass Yildiz nach der Einladung Simsirgils seinen Hut nimmt, ist folgerichtig. Gleichwohl darf man sich von diesem Schritt nicht täuschen lassen – Yildiz hat den Verband geistig-religiös nahe an den Fundamentalismus der Muslimbrüder herangeführt und trägt Verantwortung dafür, dass in Ditib-Einrichtungen islamistische und homophobe Hassprediger zu Jugendlichen gesprochen haben. Er steht für eine jahrelange Radikalisierung, die nicht über Nacht verschwindet, nur weil es an der Spitze einen politisch längst fälligen Personalwechsel gibt. Ein Verband, der in einer immer schneller drehenden Radikalisierungsspirale hin zu Islamismus-Fundamentalismus steckt, kann unter keinen Umständen Partner für einen islamischen Religionsunterricht sein. Ditib-Funktionäre müssen vielmehr von unseren Schulen ferngehalten werden.“
Joachim Paul MdL ergänzt: „Seit 2016 bekämpft die AfD den immer radikaler auftretenden Verband, der eng mit dem Erdogan-Regime verbunden ist, mit parlamentarischen Mitteln und fordert seit langem den Abbruch der Verhandlungen zwischen Landesregierung und Ditib.
Angesichts der jahrelangen personellen und geistigen Radikalisierung hin zum Hardcore-Islamismus und der Ablehnung der parlamentarischen Demokratie ist es mit einer neuen Spitze nicht getan. Eine glaubwürdige Neuausrichtung ist vor diesem Hintergrund nicht mehr möglich, der Verband sollte sich deshalb auflösen.“
















